Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Mitarbeiter,

das Gymnasium LSH Schloss Ising wünscht Ihnen, Euch bzw. Euren Familien ein gutes neues Jahr.

Jetzt nach den Weihnachtsferien werden die letzten großen und kleinen Leistungsnachweise vor dem Zwischenzeugnistermin stattfinden. Sollten Sie, liebe Eltern, aufgrund der bisher erzielten Noten Ihres Kindes Fragen zur Schullaufbahn haben, wenden Sie sich bitte an unseren Beratungslehrer Herrn StD Linner. Für eine Terminvereinbarung senden Sie am besten eine E-Mail an beratung-linner@gmx-topmail.de mit Ihren Kontaktdaten. Herr Linner meldet sich dann bei Ihnen. Bei Fragen zu den einzelnen Fächern wenden Sie sich bitte an die Fachlehrer Ihres Kindes. Das Sprechstundenverzeichnis finden Sie auf unserer Homepage.

 

Worauf wir noch hinweisen möchten:

Anträge auf Beurlaubung bzw. Unterrichtsbefreiung

Anträge diesbezüglich können nur aus wichtigen Gründen (Urlaubsreisen fallen nicht darunter) und nur von Erziehungsberechtigten gestellt werden. Entsprechende Schreiben von Sportvereinen, Kirchen oder auch Verwandten (z.B. Großeltern) reichen alleine nicht aus, können aber als Anlagen eingereicht werden.
Bitte denken Sie daran, den Antrag rechtzeitig zu stellen, damit die Schule auch reagieren kann und nicht letztlich vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Ich weise darauf hin, dass die Entscheidungsbefugnis bei der Schulleitung liegt. Ein Antrag auf Befreiung gilt als genehmigt, wenn Sie von uns eine entsprechende Mitteilung erhalten. Der Klassenleiter wird von uns informiert. Für Anträge auf Schulbefreiung wegen eines Arztbesuchs gilt das gleiche Verfahren.




W. Brand                                                                                   C. Brandl
OStD, Schulleiter                                                                       OStRin, Internatsleiterin

 



Termine

 


15.01.-19.01.2018     Praktikum der 9. Klassen

26.01.-28.01.2018     3. Pflichtheimfahrt             
                                       Das Internat ist an diesem Wochenende geschlossen       
                                       Abreise am Freitag, 26.01.2018, Unterrichtsende um 12.50 Uhr       
                                       Anreise am Sonntag, 28.01.2018, ab 17.00 Uhr
   
01.02.2018                 Zeugnis über den Ausbildungsabschnitt 12/1
  
10.02.-18.02.2018     Faschingsferien       
                                       Abreise am Freitag, 09.02.2018,  um 13.20 Uhr       
                                       Anreise am Sonntag, 18.02.2018, ab 17.00 Uhr   

23.02.2018                 Ausgabe der Zwischenzeugnisse für die 9. u. 10. Jgst.
                                   und der Information zum Notenbild für 5. - 8. Jgst. und der
                                   Zeugnisse über den Ausbildungsabschnitt 11/1




Aus dem Schulleben

 

 

Skilager Dezember 2017 – und dieses Mal vieeel Naturschnee

Am Montag, den 4.12.2017, machten sich die 6. und 7. Klassen wie schon seit Jahren auf den Weg nach Wagrain ins Skilager. In diesem Jahr starteten wir schon in Ising bei Schneefall, das ließ auf sich hoffen und wir sollten auch nicht enttäuscht werden.

Nachdem die Skiausrüstungen ausgeliehen, die Zimmer im Markushof bezogen waren, erwartete uns ein köstliches Essen, das Markus und sein Team für uns zauberte. Dann ging es gleich mit der Seilbahn „Flying Mozart“ hinauf auf 1865 m – hinein in die Snow Space Salzburg, ein Familienskigebiet mit über 120 Pistenkilometern und 45 Seilbahnanlagen. Dort entdeckten dann die je nach ihrem Fahrkönnen eingeteilten Gruppen die verschiedenen Pisten  des Skigebiets Wagrain und Flachau.

Bei blauem Himmel und dick verschneiten Bäumen zogen wir täglich mit unseren Gruppen die Spuren in die Pulverschneepisten bis vor die Haustür des „Markushofs“ …. herrlich!

Das Abendprogramm war recht vielfältig gestaltet. Die Jungens, die sich tagsüber noch nicht ausgepowert hatten, spielten meist Fußball und gewannen bei einem Fußballturnier gegen eine andere Schule, die ebenfalls im Markushof zu Gast waren. Andere zeigten beim Tischtennisturnier ihr Können oder kickten sich beim Tischfußball aus dem Rennen. Sieger des Völkerballturniers wurde die Klasse 6b, die sich bei der Siegerehrung auf kleine Leckereien freuen durften. Viele unserer Schüler hatten Gesellschaftspiele mitgebracht. So sah man immer kleine Gruppen zusammensitzen, die „Werwölfe“ vertrieben, Uno spielten oder bei Phase 10 einfach im Level 2 hängenblieben…manch einer infizierte sogar eine Lehrerin, die gar nicht mehr vom Kartentisch wegzubringen war und schon nachmittags …… - Fieber gepackt wurde. Am letzten Abend fand zusammen mit den drei anderen Schulen die traditionelle Disco im Markushof statt, das heiß ersehnte Highlight der Woche. Alle tanzten und hatten riesig Spaß, bevor sie völlig erschöpft in die Betten fielen.

Am Freitagvormittag trafen wir auf dem höchsten Gipfel des Griessenkareck sogar den Nikolaus, der zusammen mit seinen Engeln und Perchten gekommen war. Einige Schüler hatten großen Respekt und wollten schnell weg, vielleicht auch besser so, denn Herr Anner und Frau Rein bekamen die Ruten zu spüren, bevor sich alle in die Talabfahrt zum Jugendhotel schwangen.      



Schreibwettbewerb im Museum „Das  Maximum“

 

Unsere Schüler messen sich mit anderen Gymnasiasten in Traunreut

 

„Wer hat schon mal etwas geschrieben?“ Viele Arme recken sich in die Höhe. „Was denn?“ Die etwa 60 Jugendlichen in der Chamberlain-Halle des Traunreuter Kunstmuseums „Das Maximum“ antworten sofort: „Geschichten und Gedichte“, „viel über die heutige Gesellschaft“, „humorvolle Sachen“ und „Geschichten aus einer anderen Welt“. Die Neunt- und Zehntklässler aus Gymnasien der Landkreise Traunreut und Altötting, darunter zwölf Isinger, sitzen gespannt in dem hochkarätigen Traunreuter Museum und erleben gerade den Start des Kreativwettbewerbs „Kunstwortkunst“. Die Literaturwissenschaftlerin Christine Knödler bereitet die Schüler darauf vor: „Literatur beschreibt nicht nur die Realität, sondern das, was die Realität mit uns macht.“ Am Beispiel der Metapher „Auf der Straße lag Winter“ zeigt die erfahrene Spezialistin für Jugendbücher, dass diese Jahreszeit schön und gefährlich zugleich sein kann – je nach Sichtweise. Unsere Gymnasiasten und auch die aus Taunreut, Trostberg, Traunstein, Altötting und Burghausen haben bei diesem Wettbewerb, der bereits zum dritten Mal stattfindet, die Aufgabe, sich von einem Kunstwerk anregen zu lassen zum Schreiben eines literarischen Textes – Gedicht, Kurzgeschichte, Szenen oder anderes. Deshalb zeigt nun Knödler auf die Plastik von John Chamberlain neben ihr, ein zerknülltes und bemaltes altes halbe Auto, und assoziiert zusammen mit den sehr aktiven Schülern: „Totalschaden“ – „nicht nur am Auto, sondern nach einem Ereignis“ und „Ritter – sehr martialisch“, „eine andere Zeit, eine andere Welt“.

Kaum sind die einleitenden Worte von Matthias Schmid, dem Leiter des Traunreuter Gymnasiums, und von Museumsdirektorin Dr. Birgit Löffler verhallt, die als Kriterium die Frage stellt, „berührt mich das, was ich da lese?“, verteilen sich die Schülerinnen und Schüler auf die weitläufigen Hallen des Museums. Sie sitzen nun vor einem Gemälde von Georg Baselitz, studieren einen Druck von Andy Warhol oder liegen vor einer Lichtinstallation von Dan Flavin und tippen in ihren Laptop. Vier Seiten höchsten sollen sie nun bis Anfang Januar schreiben. Eine hochkarätige Jury, darunter Germanisten und Schriftsteller wie Norbert Niemann, wird die Texte lesen und im Frühjahr feierlich die Preise für die besten Nachwuchsautoren vergeben.
Und diese schreiben schon – im Kopf. „Ich habe bereits die Idee für eine Kurzgeschichte“, sagt die Zehntklässlerin Zoe Hauser von unserem Gymnasium und zeigt auf das Gemälde vor ihr. „Misshandelte Frauenkörper, Männer ohne Köpfe mit angeberischer Köperhaltung – das wird schwer zu schreiben. Hoffentlich kriege ich das hin.“  Während sich Zoe Hauser das Gemälde noch genau betrachtet und sich anregen lässt für den Schreibwettbewerb im Traunreuter Kunstmuseum „Das Maximum“, hat eine weitere Schülerin schon begonnen, während eine weitere Schülerin sich von einer Lichtinstallation von Dan Flevin zum Schreiben anregen lässt.

 

 

 

 

DISCIPULI ISINGIENSIS DE AMORE BEDAI DEI CERTANT

Isinger Schüler wetteifern um die Gunst des Chiemsee-Gottes Bedaius

 

Als unsere Lateinschüler der sechsten Klassen das Römermuseum in Seebruck besuchten, wusste Ehepaar ZIER-EIS nicht nur im schmucken Museum und der rekonstruierten antiken Darre das Eis bei den Kindern zum Schmelzen zu bringen, sondern sie verkörperten beide in ihrer herzlichen und verbindlichen Art ZIERde und EISenharte Tugend einer vergangen gewähnten Welt. So nahmen unsere Schüler auf Initiative von Lateinlehrerin Sophia Unterberger gern die Gelegenheit wahr, sich inmitten der Exponate der Ausstellung in die antike Kultur mitnehmen zu lassen und sogar selbst in die Rollen der alten Vorväter und Vormütter zu schlüpfen.

 

 

Isinger Türmchen

Unser Charity-Kleinkunstabend bringt große Schülertalente hervor

„Man sollte meinen, als Schulleiter kennt man seine Schüler“, sagte Wolfgang Brand, bevor er am Ende den Umschlag mit dem Namen der Siegerin öffnete. „Aber heute Abend haben sich unglaublich viele Talente gezeigt. Es ist schön, diese Seiten der Schüler kennenzulernen.“

Der Kleinkunstabend, den die Schülergruppe von socialIsing um Viktoria Dießner und Johannes Zenger veranstaltet hatte, war ein voller Erfolg. In einem sehr abwechslungsreichen Programm sangen und spielten Schülerinnen und Schüler selbst komponierte Lieder, lasen eigene Texte vor, zeigten selbst gedrehte Filme oder turnten ein selbst choreographiertes Stück.

Am Ende hatten an diesem Abend die Zuschauer die Qual der Wahl, durften sie doch drei aus den 18 Beiträgen auf der Bühne und aus einigen Kunstwerken, die auf Stellwänden ausgestellt waren, auswählen, um die Gewinner zu ermitteln  – eine Entscheidung, die jedem sehr schwer fiel.

Den ersten Preis und damit das Isinger Türmchen in Gold errang unsere Fünftklässlerin Carola Schreiber, die lautstark und mutig ihren Chiemsee-Blues vortrug. Zweite Siegerin war Jana Kirschner mit ihrem sehr gefühlvollen selbst komponierten Klavierstück über die vier Elemente, bei denen vor allem das perlende Wasser herausragte. Und das Isinger Türmchen in Bronze holte sich unser Fünftklässler Fabian Egger, der seine selbst geschriebene Geistergeschichte abschnittsweise vortrug und jeweils durch Improvisationen mit der Querflöte illustrierte.

Dieser Kleinkunstabend war bereits die vierte Aktion der Arbeitsgruppe socialIsing nach der Informationsveranstaltung von „Viva con Agua“, dem Aufstellen der Pfandflaschentonne und der Sammelaktion von alten Handys. Der Charity-Abend brachte durch freiwillige Spenden für das Programm und das sehr leckere Essen mehrere hundert Euro ein für diese Organisation, die sich in der dritten Welt darum kümmert, sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. So könne man, sagte Mitorganisatorin Viktoria Dießner am Anfang des Abends, „gemeinsam Gutes tun“. 

 


Presseecho: Interview der Bayerwelle Süd-Ost mit unserer Siegerin Carola Schreiber mit Klick auf das Bild starten.

 

 



Die Isinger Türmchen
Frau Dießner und Herr Zenger
Unsere Techniker
Carola Schreiber singt den Chiemsee-Blues
Unser Conférencier David Manlik
Fabian Egger an der Querflöte
Veit Ziereis
Carina Rößler an der Gitarre
David Feldmeier
Ersin Taner
Eine eigene Choreographie von drei Siebtklässerinnen
Sara El Sehrawy
Katharina Urban
Michelle Schwegler
Valentin Birner
Kraftzick Anna-Maria
Gaby Lee
Velten Simon
Kirschner Jana
Kirschner Jana
Die Siegerinnen und Sieger bei der Preisverleihung

 

 

Mit Schiller und Goethe in Weimar

 

Vier Tage lang waren unsere Elftklässler in Weimar auf den Spuren der deutschen Klassik unterwegs. Die Schüler staunten über die Pracht der Anna-Amalia-Bibliothek, stiegen in die Fürstengruft hinab zur letzten Ruhestätte der beiden deutschen Nationaldichter, liefen durch die weiträumige Wohnung Goethes und drängten sich in den kleinen Zimmern des Schillerhauses. Dort sahen sie auch sein Arbeitszimmer mit dem Schreibtisch mit Schnupftabakdose und Schreibfedern und den Kordelzug am rechten Fensterrand zum Läuten des Dieners. Im Nationaltheater wurde Goethes „Faust“ gegeben, in einer alten Fabrikhalle die Barock-Oper „Dido und Aeneas" – stylisch im 70er Jahre-Ausstattung. Die gegensätzliche Seite Deutschland brachte den Gymnasiasten das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg über der Stadt Weimar nahe. Auf dem Eingangstor steht die Uhr immer noch auf Viertel nach drei Uhr, der Zeit der Befreiung.