Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

das zweite Schulhalbjahr hat begonnen, alle sind hoffentlich gesund und gut erholt aus den Faschingsferien zurück.

Und es ist wie immer, das zweite Halbjahr ist prall gefüllt mit Ereignissen und Terminen.

Die Proben zu unserer diesjährigen Theateraufführung unter der Leitung von Herrn Schöftenhuber und Herrn Kneisel sind in vollem Gange. Am 31. März (Premiere), 1. und 2. April stehen jeweils um 19.00 Uhr die Aufführungen an. Lassen Sie sich dieses Ereignis nicht entgehen! Der Eintritt ist frei, Platzreservierungen können Sie über das Sekretariat unter 08667-8884-0 vornehmen.

Nach den Faschingsferien findet der Schnuppertag für die Grundschülerinnen und Grundschüler, die ans Gymnasium übertreten wollen, statt. Zusammen mit ihren Eltern erwartet sie ein buntes Programm mit vielfältigen Angeboten. Während Ihre Kinder in verschiedene Unterrichtsprojekte "hineinschnuppern" können, laden wir Sie herzlich dazu ein, unser Schulgebäude und den Isinger Turm zu erkunden. Schulleitung, Beratungslehrer und Fachlehrer stehen für Fragen zur Verfügung.

 

Wie im aktuellen Elternbrief angekündigt möchten wir Sie bitten, das Merkblatt des Kultusministeriums zum Thema Corona zu beachten.

Hier noch zwei aktuelle Informationsblätter:

Information der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Information des Robert-Koch-Instituts

Ich bedanke mich vorab für Ihr umsichtiges und verantwortungsvolle Handeln.

 

C. Brandl 

OStRin, Schulleiterin

 

 

 

Termine

 


14.03.2020         Projekttag Europa


25.03.2020         DELF-Prüfung (schriftlicher Teil am 28.03.2020)


31.03.2020         Theaterpremiere um 19.00 Uhr                                    


01. und 02.04.2020          Vorstellung für Grundschulen mit Einführung um 10 Uhr
                                         Theateraufführung um 19.00 Uhr                            


20.03. bis 22.03.2020        4. Heimfahrtswochenende    

                                          Das Internat ist an diesem Wochenende geschlossen. 

Abreise am Freitag, 20.03.2020, Unterrichtsende um 12.50 Uhr. 

Anreise am Sonntag, 22.03.2020 ab 17 Uhr

 

 

                                       

Aus dem Schulleben

Pantoffeltierchen im Eisfach 

Isinger Schüler starten bei Jugend forscht Ursuppen-Experiment, E-Motor am Hinterrad, Pantoffeltierchen in der Tiefkühltruhe: 

Am Isinger Gymnasium legen derzeit Schüler letzte Hand an für den in Kürze stattfindenden Jugend forscht-Wettbewerb. Im vergangenen Jahr erst hatte Isings Elektroauto für Furore gesorgt. In diesem Jahr starten gleich vier Nachwuchswissenschaftler und Jungforscher-Teams. Die einen gehen der Frage nach, ob es auf dem Jupitermond Europa Leben geben könnte, andere untersuchen, ob irdische Lebewesen in der Lage wären, dort zu überleben. Weitere Schüler basteln an einem austauschbaren Elektro-Antrieb fürs Fahrrad oder bauen an der Theorie der Planckzellen. „Pantoffeltierchen sind keine Tiere, sondern im Süßwasser lebende Einzeller. Sie bewegen sich mit Wimpern fort“, erklärt die Sechstklässlerin Miriam Brühwiler. „Wir wollten mit ihnen ausprobieren, ob sie auf dem Jupitermond Europa überleben könnten.“ Hauptproblem: Dort ist es zwischen minus 160 und minus 220 Grad kalt. „Wir haben aus einem Heuaufguss mit Chiemseewasser Pantoffeltierchen gezüchtet und mit ihnen verschiedene Versuche unternommen.“ Bis zur biologischen Fakultät der Technischen Universität München führte der Weg die drei Sechstklässlerinnen, damit sie dann letztendlich eine Tiefsttemperatur von minus 196 Grad erreichen konnten. Und die Pantoffeltierchen – aufgetaut? Leben sie noch? Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass einzelne Individuen die tiefen Temperaturen aushalten. Mit dem Jupitermond Europa beschäftigte sich auch Polina Terenteva. Die Oberstufenschülerin überprüfte die so genannte Ursuppentheorie, also ob die Voraussetzungen für das Entstehen von Leben dort möglich seien, dass - wie auf der Erde – erste organische Verbindungen entstehen können. Der Zwölftklässler Tim Alex hat in seiner W-Seminar-Arbeit eine neue Theorie, die Plackzellentheorie, entwickelt. Das Modell der Planck-Zelle soll dabei helfen, bisher ungeklärte physikalische Fragestellungen, wie beispielsweise im Bereich der Dunklen Materie, der Funktionsweise des Supraleiters oder der Quantenverschränkung zu verstehen. Ihrem Thema vom letzten Jahr treu geblieben sind Eric Lex und Valentin Mayer. Vom E-Mobil sind die beiden Neuntklässler umgeschwenkt auf einen Elektroantrieb für Fahrräder. „Wir wollten ein Elektro-Modul schaffen, das man bei den verschiedenen Fahrrädern einer Familie austauschen kann“, umreißt Eric die Idee der beiden. Und so überlegten, planten, schweißten, schraubten und feilten sie. Kommenden Mittwoch und Donnerstag müssen sich alle Jungwissenschaftler – einzeln oder im Team - der Konkurrenz stellen. 

Text: Walter Heil 

 

Weitere Informationen finden Sie hier (Homepage von photonworld) und hier (Artikel von Susanna Fischerauer).

Unser Siegerteam beim Jugend-forscht-Wettbewerb 2020
Polina Terenteva geht mit dem Miller-Urey-Experiment der Frage nach, ob es nach der Ursuppentheorie Leben auf dem Jupiter-Mond Europa möglich wäre
Die Isinger Forschergruppe (Miriam Brühwiler, Jasmina Duskaeva und Juliana Schatz, von links) testet in der TU München, ob die Einzeller-Pantoffeltierchen Eiseskälte überleben, wie sie auf dem Jupitermond Europa herrscht (Foto: Thorsten Naeser)
Tim Alex demonstriert die Planckzellentheorie an bunten Würfeln

 

Pantoffeltierchen im Eisfach 

Ursuppen-Experiment, E-Motor am Hinterrad, Pantoffeltierchen in der Tiefkühltruhe: An unserem Gymnasium legen derzeit Schüler letzte Hand an für den in kürze stattfindenden Jugend forscht-Wettbewerb. Im vergangenen Jahr erst hatte Isings Elektroauto für Furore gesorgt. In diesem Jahr starten gleich vier Nachwuchswissenschaftler und Jungforscher-Teams. Die einen gehen der Frage nach, ob es auf dem Jupitermond Europa Leben geben könnte, andere untersuchen, ob irdische Lebewesen in der Lage wären, dort zu überleben. Weitere Schüler basteln an einem austauschbaren Elektro-Antrieb fürs Fahrrad oder bauen an der Theorie der Planckzellen. „Pantoffentierchen sind keine Tiere, sondern im Süßwasser lebende Einzeller. Sie bewegen sich mit Wimpern fort“, erklärt die Sechstklässlerin Miriam Brühwiler. „Wir wollten mit ihnen ausprobieren, ob sie auf dem Jupitermond Europa überleben könnten.“ Hauptproblem: Dort ist es zwischen minus 160 und minus 220 Grad kalt. „Wir haben aus einem Heuaufguss mit Chiemseewasser Pantoffeltierchen gezüchtet und mit ihnen verschiedene Versuche unternommen.“ Bis zur biologischen Fakultät der Technischen Universität München führte der Weg die drei Sechstklässlerinnen, damit sie dann letztendlich eine Tiefsttemperatur von minus 196 Grad erreichen konnten. Und die Pantoffeltierchen – aufgetaut? Leben sie noch? Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass einzelne Individuen die tiefen Temperaturen aushalten. Mit dem Jupitermond Europa beschäftigte sich auch Polina Terenteva. Die Oberstufenschülerin überprüfte die so genannte Ursuppentheorie, also ob die Voraussetzungen für das Entstehen von Leben dort möglich seien, dass - wie auf der Erde – erste organische Verbindungen entstehen können. Der Zwölftklässler Tim Alex hat in seiner W-Seminar-Arbeit eine neue Theorie, die Plackzellentheorie, entwickelt. Das Modell der Planck-Zelle soll dabei helfen, bisher ungeklärte physikalische Fragestellungen, wie beispielsweise im Bereich der Dunklen Materie, der Funktionsweise des Supraleiters oder der Quantenverschränkung zu verstehen. Ihrem Thema vom letzten Jahr treu geblieben sind Eric Lex und Valentin Mayer. Vom E-Mobil sind die beiden Neuntklässler umgeschwenkt auf einen Elektroantrieb für Fahrräder. „Wir wollten ein Elektro-Modul schaffen, das man bei den verschiedenen Fahrrädern einer Familie austauschen kann“, umreißt Eric die Idee der beiden. Und so überlegten, planten, schweißten, schraubten und feilten sie. Kommenden Mittwoch und Donnerstag müssen sich alle Jungwissenschaftler – einzeln oder im Team - der Konkurrenz stellen. 

Text: Walter Heil

Eric Lex und Valentin Mayer (von links) legen letzte Hand an für das E-Rad-Modul, mit dem sie bei Jugend forscht antreten
Tim Alex demonstriert die Plackzellentheorie an bunten Würfeln

 

Gemeinsam den Übertritt gestalten 

Bei einem Treffen von Lehrkräften aus dem Isinger Gymnasium und Lehrerinnen und Lehrern aus den umliegenden Grundschulen wurden verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufgezeigt. „Künftige Fünftklässler sollen dadurch am Gymnasium gute Startbedingungen haben“, betonte Schulleiterin Catrin Brandl. Die Zeit des Austausches und der Planung von gemeinsamen Projekten sei für beide Seiten gut investierte Zeit. Eine gemeinsame Aktion gab es in diesem Schuljahr bereits, denn das Isinger Gymnasium bietet jedes Jahr verschiedene Projekte an, an denen die Schüler der Grundschule und die Fünftklässler Isings teilnehmen können. So durften die Grundschüler bei einer „Sightseeing tour“ durch das fiktive London mit Isinger guides ihre Englischkenntnisse aktiv anwenden. Und da das Gymnasium Ising Europa-Botschafterschule ist und Europa im HSU-Lehrplan der Klassen 3 und 4 sowie in der 5. Jahrgangsstufe des Geografie-Unterrichts verankert ist, werden die Schüler in kürze gemeinsam Europa spielerisch erkunden und die Europa-Ausstellung in Ising besuchen, um dann abschließend mit Hilfe der Isinger Junior-Botschafter ein Quiz zu lösen. Ein neues Projekt stellten die Schüler der Isinger Forscherklasse den Grundschullehrkräften vor: Im Chemiesaal erwarteten sie die Lehrerschaft mit einem spannenden Experiment. Loslegen durften die in zwei Teams eingeteilten und durch die Forschercrew unterstützen Lehrer erst, nachdem sie mit einer Schutzbrille ausgestattet waren. Unter dem fachmännisch prüfendem Blick von Juniorforschern der Unterstufe legten sich alle ins Zeug, zündeten Erdnüsse an, erwärmten mit der gewonnenen Energie Wasser und konnten so praxisnah physikalische und chemische Prozesse vermitteln. Weiterhin sprach Schulleiterin Brandl bei diesem Kooperationstreffen die alljährliche Isinger Theateraufführung an, die auch heuer neben den Abendvorstellungen zwei Vorstellungen eigens für die umliegenden Grundschulen auf die Bühne bringt. Zum Abschluss wurden noch die kommenden Termine bekanntgegeben: Der Übertritts-Informationsabend am LSH Ising findet am 19.02.2020 um 19.00 Uhr in der Isinger Aula statt, der Schnuppertag am Samstag, 14. 03.2020 um 09:00 Uhr. 

Text: Walter Heil 

Foto: Catrin Brandl

Viel Spaß hatten die Lehrkräfte von den Grundschulen und dem Isinger Gymnasium beim gemeinsamen Treffen im Chemiesaal

 

Schülerwettbewerb Kunstwortkunst - Wie aus Kunst Wortkunst wird 

Beim Kreativwettbewerb Kunstwortkunst gelang unserer Zehntklässlerin Katharina Urban ein so guter Text, dass er zu den fünfundzwanzig besten gehörte, die in der Veröffentlichung des Traunreuter Museum „DasMaximum“ abgedruckt wurden. Über hundert Neunt- und Zehntklässler aus elf Gymnasien hatten Ende des letzten Jahres dieses Museum besucht und waren – angeleitet von Pauline Füg, Poetry-Slammerin und Trägerin des Bayerischen Kulturpreises – das Wagnis eingegangen, sich von einem Kunstwerk zu einem Text inspirieren zu lassen. 75 Schüler hatten dann Gedichte oder Geschichten geschrieben, die eine fachkundige Jury auswertete. 

Text: Walter Heil 

Ich bin richtig 

Kennst du diese Schmerzen? Die Schreie, die um dein Herz ziehen, die es zum Pochen bringen? Schreie, von denen du nicht wusstest, dass sie existieren können… von denen du existierst. Keine belanglosen Austritte deiner Stimme! Nein… eher deine fehlende Kraft zum Leben, zum Atmen. Keiner sieht sie, keiner hört sie, aber du spürst sie umso mehr. Trotz allem liegst du still da, keine Faser in deinem Körper bewegt sich. Es fühlt sich an, als würdest du innerlich verbrennen, als würde dein Blut überkochen und es wäre nur noch eine Frage der Zeit, bist du explodierst. Das Einzige, was dich überleben lässt, ist deine Maske. Die Maske der Gefühlslosigkeit und des Scheins. Ein einfaches Lächeln und keiner wird merken, wie zerbrochen du bist. Ein einfaches Lächeln und keiner sieht die Flammen aus dir heraus stechen. Ein einfaches Lächeln und keiner hört deine Schreie. Du täuscht sie und verbirgst dein verschrammtes Gesicht, dein wahrhaftiges Gesicht. Lustlos zu leben starrst du auf den Boden, kannst niemandem in die Augen schauen, da du weißt, dass alles nur falsch ist, dass alles nur gespielt ist. Auch wenn jemand tief in deine Augen starren würde, würde er nicht erkennen, dass du in deinem Inneren brennst… denn jeder sieht nur das, was er sehen möchte, und keiner wird jemals DICH sehen. 

Text: Kathi Urban

 

Silber und Bronze für unsere Gymnasiasten 

Warum fressen Eisbären in freier Wildbahn keine Pinguine? Etwa, weil Pinguinfleisch für Eisbären giftig ist? Oder weil sich Eisbären und Pinguine in freier Wildbahn nicht begegnen können? Oder können Pinguine die Eisbären auf große Entfernung riechen, fliehen dann ins Wasser und schwimmen ihnen davon? Was ist richtig? Fragen dieser Art mussten Schulkinder beim deutschlandweiten Wettbewerb „Heureka! Mensch und Natur“ beantworten. Besonders gut gelang das den Isinger Gymnasiasten Sebastian Schleicher und Miriam Brühwiler, die bayernweit den zweiten und dritten Platz bei den Sechstklässlern erreichten. Der Wettbewerb beinhaltet naturwissenschaftliche Themen zu Mensch und Umwelt, für die die Schulkinder ein sehr gutes Allgemeinwissen brauchen – zum Beispiel, das Pinguine auf der Antarktis leben, Eisbären dagegen nur auf der Nordhalbkugel. 

Text und Foto: Walter Heil

Bayernweit den dritten und zweiten Platz beim Mensch- und Natur-Wettbewerb „Heureka!“ belegten die Isinger Miriam Brühwiler und Sebastian Schleicher, hier zusammen mit ihrem Natur und Technik-Lehrer Michael Grünebach (rechts) und dem zweiten Schulleiter Felix Grosse

 

Planspiel Börse: Schüler lagen auf Landkreisebene weit vorne 

Beim Planspiel Börse mischten die beiden Teams vom Isinger Gymnasium auf Landkreiseebene weit vorne in der Spitzengruppe mit. Das Team „Geldpörse“ mit Justus Rudolph, Timo Bellini, Elena Freiberger und Anna-Maria Müller erreichte Platz sechs und gewann damit 100 Euro. Platz sieben war das gute Endresultat des zweiten Isinger Teams namens „xxderBlitzxx“ mit Fabian Anderl und Jörg Brunner. Das jährlich im Herbst von den europäischen Sparkassen durchgeführte Online-Lernspiel war am 11. Dezember 2019 nach elfwöchiger Spielzeit zu Ende gegangen. Dabei hatten sich über 28.000 Teams aus Deutschland, Italien, Frankreich, Schweden, Russland und Mexiko beteiligt. In den Landkreisen Traunstein und Trostberg spielten 480 Schüler in 138 Teams mit. Startkapital waren jeweils 50 000 Euro Spielgeld. Die beiden Isinger Teams erreichten 52 610 und 52 512 Euro. 43 Prozent aller Teams hatten überhaupt Gewinne verzeichnen können. Der reale Hintergrund der Aktienentwicklung im Spielzeitraum habe in dieser Spielzeit die Schüler profitieren lassen, führte Marko Hauptenbuchner vom Sparkassen-Wertpapiergeschäft aus. So habe trotz des ungeordneten Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union der Optimismus an den Aktienmärkten überwogen und der Dax habe während der Spielzeit den höchsten Stand des Jahres erreicht. Ziel des Börsenspieles sei es, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, sagte Sparkassen-Vorstandsmirglied Stefan Nieß. Und: „Die Schüler lernen, zur Entscheidung ihres Teams zu stehen und die Entscheidung gemeinsam zu tragen, antatt nachher herumzumaulen, wenn es nicht geklappt hat.“ 

Text und Fotos: Walter Heil

 

Wo der Schwerkraft und den Fliehkräften standgehalten werden muss 

Am Gymnasium ist es schon zur Tradition geworden, dass in der Woche vor den Zwischenzeugnissen die Bundesjugendspiele im Gerätturnen der Klassen 5 bis 8 stattfinden. Organisiert und durchgeführt wurde die Sportveranstaltung auch in diesem Jahr von den Sportlehrerinnen und Sportlehrern des Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich mehrere Wochen im Sportunterricht auf diesen schulinternen Wettkampf vorbereitet. Alle Teilnehmer absolvierten einen Wahldreikampf, der aus Übungsfolgen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad an den Geräten Reck, Schwebebalken, Boden, Parallelbarren und Bock/Kasten selbst zusammengestellt werden konnte. Außerdem mussten die Jungen und Mädchen eine Miteinanderübung am gleichen Gerät turnen. Die Bewertung für die Übungsausführung und eine Grundpunktzahl für die Schwierigkeitsstufe der Turnübung ergaben das jeweilige Gesamtergebnis für den Einzelnen. Es galt zur Erlangung einer Ehrenurkunde oder Siegerurkunde eine bestimmte Mindestpunktzahl zu erreichen. In diesem Jahr nahmen insgesamt 135 Schülerinnen und Schüler an den Wettbewerb teil. Aber auch die erfolgreiche Teilnahme an diesem Wettkampf wurde jeder Schülerin und jedem Schüler attestiert, hatte man doch am Zitterbalken den Kampf gegen die Schwerkraft gewonnen, den Fliehkräften am Reck standgehalten, sich über Hindernisse katapultiert, Flugeinlagen und Handstände am Boden unbeschadet überstanden oder am Barren einfach nur festgestellt, dass den eigenen Körper beidarmig stützen zu können oder ihn gar in Schwingung zu versetzen durchaus leistbare und auch lustvoll erlebbare körperliche Anstrengungen bedeuten. Bedanken möchte ich mich bei all jenen Schülerinnen und Schülern der höheren Klassen, die freiwillig die BJS geturnt haben und dadurch bei vielen jüngeren Schülern "große Augen", Begeisterung und viel Respekt durch ihr turnerisches Können hinterlassen haben. Bei der Siegerehrung der Veranstaltung konnte Frau Rein insgesamt 84 mit der Unterschrift des Bundespräsidenten versehene Ehrenurkunden und 28 Siegerurkunden an die WettkämpferInnen verteilen. 62 Ehrenurkunden erturnten sich die Mädchen, wo in den einzelnen Jahrgangsstufen 13 oder 14 dieser Urkunden vergeben werden konnten. Toll! 

Text und Fotos: K. Rein

 

Jetzt wird’s kriminell! 

Ohne Krimi ging schon Mimi nie ins Bett – und so handhabten es auch unsere Sechstklässler bei der Schulübernachtung am Wochenende. Vorgelesen werden musste nicht, denn tatsächlich brach beim Nachmittagssnack ein Tutor plötzlich zusammen und schnell wurde klar: Das war kein natürlicher Tod! Auch beim bereits 17. Fall der Isinger Krimiautorin und Tutorenleiterin Christina Reißl hatten die Unterstufler viel zu tun, bevor sie sich zufrieden auf ihren Matratzen zusammenrollen konnten. Bereits auf den ersten Blick fielen der SOKO Ising einige Ungereimtheiten auf und bald schon verstrickte sich der ein oder andere Verdächtige in wirren Betrugsgeschichten, krakeligen Schriftproben, brüskierenden Videos auf Handys – und natürlich im jugendlichen Liebeschaos. Dank intensiver Zeugenbefragungen und der aufmerksamen Augen der Gerichtsmedizinerin Dorothea Freund – ihres Zeichens ehemalige Chemielehrerin in Ising – kam eine wilde Geschichte ans Licht, die klar machte: Das Internet vergisst nie! Nicht nur geläutert, was eigene Videos und Fotos anbelangt, sondern auch stolz und glücklich überführten am Ende die Kommissare der „Heißen Spur“ den Mörder! Ausgelassene Spiele und Pizza aus der Schulküche entlohnten die Sechstklässler für die Strapazen dieses Kriminalfalls – und sie wachten am nächsten Morgen in der Schulturnhalle im Wissen auf, dass die Welt dank ihnen nun wieder ein kleines bisschen sicherer ist! 

Text: Walter Heil

 

„Zammgrauft“ – Gewaltprävention an unserem Gymnasium 

Die zweitägige Maßnahme der Polizei soll bei den Schülern ab zehn Jahren gewaltverhindernd wirken und die Zivilcourage fördern. Dabei durften die Schulkinder Fragen stellen, Übungen durchführen und sich selbst und die Klasse reflektieren. Gleich am Anfang wurden die beiden Polizisten, Polizeioberkommissar Hans Hufnagel und Polizeihauptmeister Martin Neuhauser, mit unendlich vielen Fragen der sehr interessierten Schülerinnen und Schüler durchlöchert. Bei den Übungen ging es dann um Themen wie Mobbing und Ausgrenzung, Teamzusammenhalt, Absprachen in der Gruppe, Strategieüberlegungen und Mut in alltäglichen Situationen. So ordneten die Achtklässler beispielsweise Gewalttaten in eine Skala von eins bis zehn ein. Ihnen wurde dabei auch bewusst, dass es neben der physischen Gewalt auch eine psychische gibt. Die beiden Polizisten sprachen auch noch sehr viele interessante und aktuelle Themen an und die Schüler beteiligten sich mit viel Wissbegierde am Gespräch.Die Polizei geht nicht nur mit diesem Kurs der Gewaltprävention nach Ising an die Schule, sondern im Laufe des Schuljahres auch mit den beiden Kursen „Sauba bleim – Sucht– und Drogenprävention für Jugendliche ab 12 Jahre“ und „Sei gscheit - Medienkompetenzprojekt für Kinder und Jugendliche“. 

Text und Foto: Walter Heil

Nachdenkliche Gesichter gab es beim zweitägigen Kurs „Zammgrauft“ am Isinger Gymnasium. Diese Maßnahme gegen Gewalt und für Zivilcourage ist ein Programm, mit dem die Polizei – hier Polizeihauptmeister Hans Hufnagel – mit vielen Schulen zusammenarbeitet

 

Französischer Genuss auf der Leinwand und auf dem Teller 

Im Rahmen der französischen Schulkinowoche Cinéfête verbrachten die Schülerinnen der 9b (sprachlicher Zweig) des Gymnasiums Ising einen Tag in Salzburg. Das Schülerfestival des frankophonen Films findet in Zusammenarbeit mit dem Institut français Österreich, dem Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO und dem Filmverleih Filmladen bereits zum 13. Mal statt und erfreut sich großer Beliebtheit. Gezeigt werden aktuelle, schülergemäße Filmproduktionen im französischen Original mit deutschen Untertiteln. Für die Isinger Französischschülerinnen öffnete sich der Kinovorhang mit der bewegenden Komödie „La famille Bélier“ (dt. „Verstehen Sie die Béliers?“). Erzählt wird die Geschichte der Schülerin Paula, die als einzig hörendes Mitglied einer gehörlosen Familie deren Verbindung zur Außenwelt bildet – bis ihr Musiklehrer sie wegen ihrer außergewöhnlichen Stimme zu einem Gesangsstudium im fernen Paris ermutigt. Bei einem original-französischen Mittagessen im Salzburger Bistro „Le Coq en Pâte“ ließ die Schülergruppe gemeinsam mit ihrer Französischlehrerin ihren Ausflug mit Quiche Lorraine und Fondant au Chocolat kulinarisch ausklingen. 

Text und Foto: Julia Dorfner 

Voller Vorfreude auf den Film: die Schülerinnen der 9bs