Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

seit 01.04.2018 ist der Geschäftsleiter des Zweckverbandes Bayerische Landschulheime, Herr Direktor Stefan Schmidt, im Ruhestand. Die neue Geschäftsleiterin ist Frau Ltd. Verwaltungsdirektorin Gudrun Pflanzl, der wir an dieser Stelle ganz herzlich zur Übernahme des neuen Amtes gratulieren.
Frau RRin Anja Schmidthauer ist seit 01.04.2018 die neue Leiterin des Rechtsreferats des Zweckverbandes Bayerische Landschulheime. Auch ihr gratulieren wir herzlich.

Und nun einige Informationen zu Ihrer Terminplanung, denn der April ist vollgepackt mit Veranstaltungen:

Am Samstag, 14. April 2018, wird der Unterricht vom 30.04.2018 in Form eines Projekttages eingebracht. Zugleich findet von 9.00 bis 12.00 Uhr der Schnuppertag für die künftigen 5.-Klässler statt.


Am Donnerstag, 26. April 2018, finden die Informationsveranstaltungen zur Wahl der 2. Fremdsprache Latein oder Französisch, zur Wahl der Ausbildungsrichtung und zur Wahl der spätbeginnenden Fremdsprache Italienisch statt.

Was sich in der kommenden Zeit sonst noch so an unserer Schule tut bzw. welche Termine für Sie, liebe Eltern, wichtig sind, entnehmen Sie bitte dem aktuellen Terminplan.


W. Brand                                                                                   C. Brandl
OStD, Schulleiter                                                                       OStRin, Internatsleiterin

 



Termine

 

24.03.-08.04.2018        Osterferien
                                              Abreise am Freitag, 23.03.2018, Unterrichtsende um 11.20 Uhr
                                              Anreise am Sonntag, 08.04.2018, ab 17.00 Uhr 


10.04.2018                    Start des Stratosphärenballons um 10:00 Uhr
                                              am Waldsportplatz
                                              ACHTUNG:  Kurzfristige Terminänderung möglich!! 


14.04.2018                    Schnuppertag für die neuen 5. Jgst.
                                              von 9.00 - 12.00 Uhr;
                                              Projekttag und Schule bis 12.05 Uhr (verpflichtend, Ausgleich für 30.04.2018);
                                              Abi-Training die für 12. Klassen     


26.04.2018                    19.00 Uhr   Informationsabend zu Italienisch spätbeginnend  
                                      20.00 Uhr   Informationsabend zur Sprachwahl L/F   
                                      20.00 Uhr   Informationsabend zur Wahl der Ausbildungsrichtu
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27.04.2018                    2./3. Information über das Notenbild


28.04.-01.05.2018        5. Pflichtheimfahrt
                                                Das Internat ist an diesem Wochenende geschlossen.
                                                Abreise am Freitag, 27.04.2018, um 13.20 Uhr
                                                Anreise am Dienstag, 01.05.2018, ab 17.00 Uhr


02.05.2018                    Beginn des schriftlichen Abiturs


03.05.2018                    2. Allgemeiner Lehrersprechtag: 17.00-19.30 Uhr
                                                Anmeldung über Ihr Kind bei den entsprechenden Lehrkräften,
                                                das Anmeldeblatt kann von der Homepage hier heruntergeladen werden 


04.05.2018                    2. Allgemeiner Lehrersprechtag: 12.05-13.30 Uhr
                                                Anmeldung wie oben  

 

 

 

Aus dem Schulleben

 


„Schwimm‘ mit mir zu neuen Ufern”

Viele Eltern besuchen unseren Informationsabend

Mit einer schwungvollen Gesangseinlage der Schülerinnen der Unter- und Mittelstufe startete der Infoabend für die künftigen Fünftklässler bei uns am Gymnasium in Ising. Die Nixen trällerten als Enten und Fische verkleidet das Lied „Schwimm mit mir zu neuen Ufern“ aus dem neuen Isinger Musical “Sorella”. Musiklehrer Frank Schöftenhuber hat dieses Musical geschrieben und hat es in der Woche vor den Osterferien mehrfach sehr erfolgreich aufgeführt. Nach dieser musikalischen Einlage begrüßten unser Schulleiter Wolfgang Brand, Internatsleiterin Catrin Brandl und die Vorsitzende des Elternbeirates, Angelika Weber die zahlreichen Eltern zum Informationsabend der neuen fünften Klassen in Ising. Herr Brand hob hervor, dass das Isinger Gymnasium eine öffentliche Schule sei, deren Träger unter anderem der Landkreis Traunstein ist. Brand stellte die drei Isinger Ausbildungsrichtungen vor, den wirtschaftswissenschaftlichen, den naturwissenschaftlichen und den sprachlichen Zweig. „Besonders stolz ist unsere Schule auf unser Tagesbetreuungskonzept mit Studierzeit und Tagesheim, denn diese leiten Erzieher und Lehrkräfte“, sagte Brand. Nach ihren Hausaufgaben könnten die Schüler in ihrer Freizeit aus einem breitgefächerten Sportangebot wählen. Ob Reiten, Rudern, Segeln, Akrobatik, Ballett oder Golf, für jeden Geschmack sei etwas Passendes dabei, auch Wahlkurse wie „Robotik” oder „Schülerzeitung“. Internatsleiterin Catrin Brandl stellte den Eltern anschließend die Isinger Schüleraustauschprogramme und Studienfahrten nach England, Frankreich und Italien vor.

Beratungslehrer Sepp Linner erläuterte den Übertritt ans Gymnasium. „Sollte Ihr Kind die Notengrenze von 2,33 nicht erreichen, ist das kein Beinbruch”, betonte er. Man könne sich auch über den Probeunterricht in Ising  bei einem Notenschnitt ab 2,66 für das Gymnasium qualifizieren. „Die Schüler dürfen diese Aufgaben aber nicht erst am Tag des Probeunterrichtes zum ersten Mal sehen”, empfahl Linner den Eltern. Aufgabenmuster gebe es im Buchhandel und im Internet.

Schulleiter Wolfgang Brand lud die Eltern mit ihren Grundschul-Kindern ein zum Schnuppertag am Samstagvormittag, den 14. April. Er gab die Termine zur Anmeldung am Isinger Gymnasium bekannt: von 7. bis 11. Mai. Am Ende des Informationsabends stellte Christina Reißl einige Tuturen der elften Klassen vor, die von ihren Aktivitäten mit den kleinen Schülern berichteten. Denn die Isinger Schulkinder sollen laut Reißl auf ihrem Weg zum Abitur von Lehrkräften, Erziehern und Mitschülern begleitet werden und so mit ihnen zu „neuen Ufern schwimmen“.

„Schwimm‘ mit mir zu neuen Ufern!“ – Isings Schülerinnen singen ein Lied aus dem neuem Musical „Sorella“
Ein Fünftklässler erzählt den Eltern von den spannenden Experimenten im Wahlkurs Robotik
Tutoren aus der Oberstufe unterstützen die künftigen Fünftklässler

 

 

Bilder vom Musical "Sorella"

 

Ich habe gelernt, was harte Arbeit ist“

Unsere Neuntklässler berichten den Achtklässlern aus ihren Praktika

„Ich habe gelernt, was harte Arbeit ist“, sagt Veronika Sitovska. Beim Traunsteiner Traditionskaufhaus Unterforsthuber hat die Neuntklässlerin in diesem Schuljahr ihr Praktikum abgeleistet. „Ich habe Spiegel geputzt, neue Waren ausgepackt, Müll getrennt, Staub gesaugt und Etiketten aufgebracht – nicht mein Traumberuf.“ Sie ist eine unserer Neuntklässler, die den Schülern der achten Klassen aus ihrem Praktikum berichtet – wie beispielsweise Lenz Ziereis, der bei einem Tierarztzentrum in Amerang bei einem Hund Zahnstein entfernen durfte. Bei diesem Praktikum kommt man nicht auf dumme Gedanken. Tassilo Weiß dagegen füllte bei der  Volksbank Raiffeisenbank Chiemgau Nord die Geldautomaten wieder auf. „Hast du da nichts eingesteckt?“, fragt gleich ein Schüler. Fabian Rinio berichtet von seinem Praktikum in einer Kindertagesstätte, wo er für den Sport zuständig war. „Das war eher so ein Spaßturnen.“ Gerührt erzählte er von dem Abschiedslied, das ihm die Kleinen am Ende gesungen haben. Deutlich wird der Lerneffekt durch das Praktikum. Entweder haben die Schüler ihren Traumberuf entdeckt – oder eine große Erkenntnis wie Veronika: „Ich habe durch das Abitur die Möglichkeit, etwas anderes zu tun. Dafür lerne ich.“ Auf den Fotos sieht man, wie unsere Achtklässler den Worten der Neuntklässler lauschen, beispielsweise Simon Hounsgaard aus der 9b.

 

 

„Hier vergammelt das Essen, dort hungern die Leute“

Unsere Schüler lernen zusammen mit Schülern aus Bad Reichenhall in einem Planspiel die Realität der internationalen Politik kennen – und auch sonst noch vieles

„Frau Reißl, ich kann Südamerika im Länderlexikon nicht finden“, sagt ein Zehntklässler entnervt zu seiner Wirtschaftslehrerin Christina Reißl. „Du musst unter Ländern nachschauen, zum Beispiel Argentinien oder Brasilien.“ „Ja, aber unter Südafrika habe ich auch Informationen gefunden“, kontert der der Schüler. Er ist einer der 37 Schüler aus Ising und Bad Reichenhall, die im Jugendgästehaus Teisendorf am weltumfassenden Planspiel Polis teilnehmen und in die Rolle des Wirtschaftsministers der Region Südamerika schlüpfen. Das Planspiel „Polis“ steht für Politik und internationale Sicherheit und war an der Universität Erlangen entwickelt worden, um den Studenten die Weltpolitik näher zu bringen. Seit 1989 nutzt es die Bundeswehr für ihre Öffentlichkeitsarbeit. In diesen drei Tagen übernehmen die Zehntklässler verschiedene Rollen: Als Staatsminister, Regierungschef und Wirtschaftsminister vertreten die Schüler große Flächenstaaten wie Russland und Regionen wie Europa, dazu leiten sie die Weltbank und die Vereinten Nationen und arbeiten als internationale Journalisten und Vertreter der NGO’s, also der Nichtregierungsorganisationen,

In der ersten Runde stellen sich die Politiker mit ihren Staat und der vorgegeben Ausgangslage vor, zum Beispiel erläutert die Wirtschaftsministerin Indiens, Melanie Mair, warum ihr Land „eine aufstrebende Wirtschaftsmacht“ ist. Aber gleich danach ploppen neue, beunruhigende Nachrichten auf: In Indien gibt es Terroranschläge in der Stadt Mumbai, oder in China „Linfen, die dreckigste Stadt der Welt“ und vor Indonesien beispielsweise eine große Gefahr durch die Piraterie. Die Staatengruppen und Staaten müssen nun auf diese Herausforderungen reagieren, Kampagnen starten, Gelder investieren, bilaterale Verträge abschließen.   

Bei der UN-Vollversammlung hält jeder Staatschef eine Rede und muss sich gegen kritische Fragen wappnen. Vincent Fischer stellt als Regierungschef Afrikas den Antrag auf eine UN-Resolution zur Entsendung von Schutztruppen und Entwicklungshelfern in seine Region. Die Politiker diskutieren lange darüber und nehmen den Antrag als Weltgemeinschaft mit zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen an.   

„Japan – die Rede war einen Tick zu schnell, aber du hast gut ins Publikum geschaut und mit den Händen deutlich unterstrichen, was du gesagt hast.“ Nach der Rede lobt und verbessert Jugendoffizier Kristin Brinkmann, die das Planspiel zusammen mit Jugendoffizier Christian Schicht leitet, die Reden der Zehntklässler. „Nicht die Hände in die Tasche!“ und „Du neigst dazu, viel zu schnell zu reden!“

Planspiel-Journalistin Benita Steger legt nun ihre Finger in die Wunden der nicht gelungenen Regierungsprogramme. In Syrien blieb beispielsweise immer noch ein Industriezentrum der den Händen der IS, was für Europa höhere Energiepreise erzeugt. In China prangert Benita die Einschränkung der Meinungsfreiheit und die Produktionsrückgänge der Landwirtschaft durch die extreme Umweltverschmutzung an. Und Weltbank-Chef Simon Klotz mahnt die Staatsvertreter: In einigen Regionen vergammelt das Essen, in anderen hungern die Leute!“ Insgesamt haben die Schüler der beiden Gymnasien bei diesem dreitägigen Planspiel sehr viel gelernt – und nicht nur, dass Südamerika kein einzelner Staat ist.

 

 

Workshop zum Nahost-Konflikt für unsere Zwölftklässler   

In einem Workshop hat eine Dozentin der LMU München unsere Zwölftklässler fürs Abitur fit gemacht. Daniela Arnold von der Abteilung Jüdische Geschichte und Kultur am Historischen Seminar der LMU informierte die Schüler über diesen Teil des Geschichts-Lehrplans erst einmal durch einen Vortrag, zu dem die Schüler teils auch provokante Fragen stellten. „Ziel ist es, den Schülern die Augen zu öffnen, dass dieser Konflikt nicht schwarz-weiß, sondern äußerst vielschichtig und kompliziert ist.“ Nach ihrer Rede, die Arnold mit vielen Erlebnissen von ihren Reisen in den Nahen Osten spickte, bearbeiteten die kommenden Abiturienten in Gruppen verschiedene Themen. Beispielsweise duften sie mit Hilfe von Bilder und Texten eine Geschichte aus der Ich-Perspektive schreiben, ein fiktives Radio-Interview zwischen jüdischen Siedlern und Muslimen entwerfen oder ein Gedicht über den Konflikt verfassen. Auf den Fotos sieht man, wie Kilian Lösebrink, Max Rauschendorfer und Gregor Danzeisen ihr Gedicht über Jerusalem vorstellen, wie Jana Kirschner, Regina Rößler, Heather Byrom und Anna Liebelt die Biographien von Menschen, die in Jerusalem leben, präsentieren und wie Nahost-Expertin und Geschichtsdozentin Daniela Arnold die nächste Arbeitsgruppe zum Vortrag bittet.