Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

das Abitur ist abgeschlossen. Wir gratulieren unseren 53 Abiturientinnen und Abiturienten ganz herzlich zum bestandenen Abitur und wünschen ihnen alles Gute für ihre Zukunft. Die Tatsache, dass alle 53 Schülerinnen und Schüler das Abitur geschafft haben, zehn von ihnen sogar mit einer 1 vor dem Komma, macht uns stolz. All dies haben wir bei der Abiturfeier am Freitag in Ising  auch entsprechend gefeiert.  Mit Freude, aber auch mit etwas Wehmut überreichte Schulleiter OStD W. Brand letztmalig den Abiturientinnen und Abiturienten ihr Reifezeugnis – denn Herr Brand wird sich nach diesem Schuljahr in den Ruhestand verabschieden. Umso schöner ist es, dass ihm das Geschenk zuteilwurde, allen zum bestandenen Abitur gratulieren zu dürfen.

Jetzt bleiben nur noch wenige Wochen, die aber alle prall gefüllt sind. Die letzte Runde der schriftlichen Leistungsnachweise ist schon fast vorbei und für den ein oder anderen noch von großer Bedeutung. Es stehen verschiedene Fahrten und Sportwettkämpfe an und unser Sommerfest am 25. Juli bildet wie jedes Jahr der Höhepunkt am Schuljahresende. Bitte geben Sie Ihrem Kind zu allen Veranstaltungen im Freien eine Kopfbedeckung, Sonnenschutz  und ausreichend Getränke mit, damit auch diese Veranstaltungen einen schönen Ausklang finden.

Unsere neuen Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe kommen schon vor den Ferien am 09. Juli zu uns. Dann basteln sie mit unseren Tutoren und Mitgliedern des Elternbeirats die Schultüten, die gut gefüllt am 1. Schultag auf sie warten.

Am 17. Juli bietet der Elternbeirat eine Berufsinformation für unsere Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe an. Herzlichen Dank an unseren Elternbeirat und die Referenten für das tolle Angebot.

Worauf wir noch einmal hinweisen möchten:

Anträge auf Beurlaubung bzw. Unterrichtsbefreiung

Anträge diesbezüglich können nur aus wichtigen Gründen (Urlaubsreisen fallen nicht darunter) und nur von Erziehungsberechtigten gestellt werden. Entsprechende Schreiben von Sportvereinen, Kirchen oder auch Verwandten (z.B. Großeltern) reichen alleine nicht aus, können aber als Anlagen eingereicht werden.
Bitte denken Sie daran, den Antrag rechtzeitig zu stellen, damit die Schule auch reagieren kann und nicht letztlich vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Ich weise darauf hin, dass die Entscheidungsbefugnis bei der Schulleitung liegt. Ein Antrag auf Befreiung gilt als genehmigt, wenn Sie von uns keine anders lautende Mitteilung erhalten. Der Klassenleiter wird von uns informiert. Für Anträge auf Schulbefreiung wegen eines Arztbesuchs gilt das gleiche Verfahren.

Was sich in der kommenden Zeit sonst noch so an unserer Schule tut bzw. welche Termine für Sie, liebe Eltern, wichtig sind, entnehmen Sie bitte dem aktuellen Terminplan.

Für das neue Schuljahr erhalten Sie bereits in den Ferien eine Materialliste, sodass sie entspannt vor Schuljahresbeginn alle nötigen Schreibwaren besorgen können.

Falls Sie noch nicht beim Elternportal angemeldet sind, so bitten wir Sie, dies noch nachzuholen. Entsprechende Informationen und Anmeldeformulare finden Sie auf unserer Homepage unter „Elternportal“. Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen


W. Brand                                                                                   C. Brandl
OStD, Schulleiter                                                                       OStRin, 
                                                                                                 stellv. Schulleiterin

 



Termine

 


04.07.2019                       Bundesjugendspiele Leichtathletik
                                         

                                        


05.07. bis 07.07.2019         6. Heimfahrtswochenende
                                                    Das Internat ist an diesem Wochenende geschlossen.
                                                    Abreise am Freitag, 05.07.2019,  um 13.20 Uhr
                                                    Anreise am Sonntag, 07.07.2019 ab 17.00 Uhr


08.07. - 12.07.2019          Studienfahrt der 11. Klassen nach Rom
                                         

                                        


17.07.2019                         Berufsinformationsabend für die 10. und 11.  Klassen um 18.30 Uhr

                                       


22.07.2019                        Wandertag

 

 


23.07.2019                        Sozialer Tag

 

 


24.07.2019                       Schulfest
                                         

                                        


25.07.2019                        Spielefest

 

 


26.07.2019                       Letzter Schultag im Schuljahr 2018/19:
                                         Ausgabe der Jahreszeugnisse und der Zeugnisse über den Ausbildungsabschnitt 11/2,
                                         Unterrichtsende um ca. 10.15 Uhr




10.09.2019                       Unterrichtsbeginn im Schuljahr 2019/20 um 08:00 Uhr,

                                         Unterrichtsende nach der 6. Stunde um 12:50 Uhr



Aus dem Schulleben

„Nicht zu große Zurückhaltung für radikale Veränderung“ 

Nach langer schweißtreibender und nervtötender Zeit ist es schließlich geschafft: 53 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums erreichten ihr Ziel – das Abitur. Eine besondere Freude sei es, betonte Wolfgang Brand bei der Eröffnung des Festakts in der neuen Turnhalle, dass heuer alle Schüler, die zu den Abiturprüfungen dieses vermeintlich schweren Abiturs angetreten waren, auch bestanden haben. 9 von 53 Abiturientinnen und Abiturienten haben sogar einen „Einserschnitt“ erreicht. Nach einem erfrischend lebendigen Gottesdienst mit Familien und Freunden, waren alle so ganz entspannt und lauschten in feierlicher Kleidung den Reden, Grußworten und musikalischen Zwischenspielen von Schülern unter der Leitung von Frank Schöftenhuber. Schülervertreterin Amelie Fichtl ermutigte die Scheidenden dazu, immer offen zu bleiben für neue Wege und Chancen, sich aber stehts auf die Zeit mit der Isinger Schulfamilie zu besinnen. Eine Zeit, die helfen soll, immer Mensch zu bleiben, neue Freunde zu finden und durchzuhalten – auch in schwierigen Tagen: „Die Welt verläuft nun nicht mehr im 45-Minuten-Takt“. Dem schloss sich inhaltlich das Grußwort des Vertreters der „Ehemaligen“, Benni Stöger an: „Seid dankbar für 8 Jahre unterstützenden Halt. Mit bestandenem Abitur beginnt ein neuer Lebensabschnitt, für den es Kraft und Mut für immer neue Herausforderungen und Entscheidungen braucht. Angelika Weber, Elternbeiratsvorsitzende ermunterte die Abiturienten ein (Kraft-) Päckchen zu schnüren, innerlich wie äußerlich weiter zu wachsen, der eigenen Intuition zu folgen und immer flexibel zu bleiben: „Irrwege gehören dazu. Sie erweitern den Ausblick“. Viel zu lachen hatten die Gäste, Lehrer und Schüler bei der Rede der Sprecher der Abiturienten, Ersin Taner und André Saraboso, die mit allerfeinstem Humor gespickt, so manch‘ empfindliche Wahrheit über das Leben und Leiden eines Abiturienten ans Tageslicht brachte: „Aus dem Hoffen auf einen Punkt in Mathe wurde eine Petition“. Schulleiter Wolfgang Brand nutzte seine Ansprache, wie er sich ausdrückte als letzte „pädagogische Chance". Hoffnung machen. Freude und Optimismus zur Bewältigung bevorstehender Herausforderungen in der heutigen Welt mit auf den Lebensweg geben, das sei seine Aufgabe, so Brand. Doch das sei angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage mit Umweltkatastrophen, Klimaveränderung, Terroranschlägen und sinnloser Kriege eine Herkulesaufgabe. „Als Naturwissenschaftler suchte ich Zahlen und Fakten, die das Gegenteil aufzeigen: Wir leben nämlich in einer Zeit, so gut wie es sie noch nie gab“. Brands Aufzählung von „weltverbesserten“ Tatsachen, wie gestiegene Lebenserwartung, verbesserte Trinkwasserversorgung, gesunkene Kindersterblichkeitsrate, verbesserter Zugang zur Bildung in wirtschaftlich ärmeren Ländern und andere positive globale Entwicklungen, machten tatsächlich Mut. Einziges Problemfeld, indem der Schulleiter gar nichts Positives fand, sei die Klimaentwicklung. Doch auch hier gäbe es Hoffnungsschimmer: „Ich will, dass ihr handelt, als würde euer Haus brennen!“, zitierte er Greta Thunberg und ihr Aufruf an die Jugend, sich einzumischen und aktiv zu werden. „Radikale Veränderungen – und die braucht es, kann man nur durchsetzen, wenn es weh tut. Übt Euch also nicht in allzu großer Zurückhaltung“. Dass die gemeinsame Schulzeit nicht nur mit der Überreichung der Abi-Zeugnisse und gesonderten Ehrungen für erfolgreiches außerschulisches Engagement mit einem Aufruf zum Handeln endete, empfanden nicht nur die Abiturientinnen und Abiturienten als motivierenden Kraftstoff und Mutmachfutter für die Zukunft. Danach war Zeit und Grund zur ausgelassenen Abiball-Feier, dem wohl vorerst letzten gemeinsamen Projekt. 

Die drei Jahrgangsbesten von links: Octavian-Marius Balean (1,6), Mona Lex (1,2) und Tino Weiss (1,5)

Text: Kirsten Benekam

Fotos: Kirsten Benekam, Walter Heil, Doris Beyer

 

Berlin oder: „36° und es wird noch heißer“ 

Wenn es einen passenden Liedtext, ein treffendes Motto für unsere Berlinfahrt gab, dann wohl dieses. Denn das Gesprächsthema Nummer 1 waren sicherlich die Temperaturen – draußen wie drinnen. Dennoch fiel es den tapferen Isingern nicht schwer, die großen Themen, die Berlin natürlich zu bieten hat, vor sich hinschwitzend aufzusaugen. Im Bundestag und im Europäischen Haus, aber auch bei „Exit Deutschland“ stand das aktuelle Politgeschehen im Mittelpunkt und auch nicht gestellte, noch nicht einmal gedachte Fragen waren plötzlich beantwortet: Wo sitzt wer und warum? Was tun Mitglieder des Bundestags eigentlich den lieben langen Tag? Wieso ist es wichtig, dass die Lehrer einen dahinschleppen? Was bedeutet „Europa“ eigentlich für uns? Was kann man tun gegen Rassismus? Und warum müssen sich die jungen Leute – wir alle – jetzt und ausnahmslos mit Politik auseinandersetzen? Die Konsequenzen, die Politik, die Demokratie oder Nicht-Demokratie, für uns Menschen hat, sind gerade in Berlin natürlich spürbar. Inmitten dieses multikulturellen Pools an Menschen, die längst nicht mehr zwischen Ossis und Wessis unterscheiden, findet sich ein Mahnmal: die ehemalige Berliner Mauer. An ihr radelten wir entlang und entdeckten ihre Geschichte – vom Maschendrahtzaun zu einer kilometerlangen Aneinanderreihung von Stahlbetonplatten, die vielen Menschen im Weg standen, die für viele Menschen auch den Tod bedeuteten. Immer wieder wurden wir mit Einzelschicksalen konfrontiert – mit Günter Litfins beispielsweise, der elf Tage nach der Grenzziehung erschossen wurde, mit Ida Siekmanns, die beim Sprung aus ihrer Wohnung in der Bernauer Straße 48 tödlich verletzt wurde. Und auch in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem Stasi-Gefängnis, und im Archiv für Stasi-Unterlagen wurde durch das Schicksal einzelner Betroffener jenes zigtausender Menschen spürbar – und die heutige Meinungsfreiheit ein bewusstes Gut. Die Berliner Mauer und Berlin selbst sind aber auch kreative Orte, Orte der Kunst. Streetart und Graffiti sind omnipräsent und verleiteten auch die Isinger zu kreativer Auseinandersetzung mit der Stadt. Das Ergebnis waren individuelle, inspirierte Fluchtvideos – manchmal auch in die vermeintlich verkehrte Richtung -, bunt-witzige Fotos in heruntergelassenen Hosen und selbst gesprayte Graffiti-Bilder, die mit uns den zwölfstündigen Heimweg einmal quer durch Deutschland antraten, wo uns läppische dreißig Grad erwarteten.

Text: Christine Linner

Fotos: Roland Kaschke

 

„Hoher Fleischkonsum ist klimarelevant!“

An unserem Gymnasium debattierten Politiker über das Thema „Was is(s)t der Mensch?“

„Die Scheiße bleibt da!“ Drastisch kommentiert Maria Noichl, EU-Abgeordnete der SPD, die aktuelle Situation bei der Agrar- und Klimapolitik in der globalisierten Welt. Soja aus Brasilien würde nach Europa eingeführt, um auf zu wenig Fläche zu viele Rinder und Schweine zu züchten, damit sie dann in Drittländern außerhalb der EU verkauft würden. Zurück bleibe das, was Umwelt, Mensch und Tier akut und auf Dauer schadet: Der Boden wird vergiftet und ausgelaugt, das Grundwasser verschmutzt, die Luft mit Treibhausgasen angereichert.

Diese deutlichen Aussagen trifft Noichl bei der Podiumsdiskussion an unserer Schule zum Thema „Was is(s)t der Mensch?“ Über ethische Fragen bezüglich der Lebensmittelproduktion hatte der Oberstufenkurs Evangelische Religion bereits seit geraumer Zeit intensiv diskutiert . Daraus entstand zusammen mit ihrem Lehrer Walter Rößler die Idee für eine Podiumsdiskussion mit Menschen, die im Großen und Kleinen etwas verändern und vorantreiben können: Gisela Sengl (MdL, Die Grünen), Heinrich Wallner (Kommunalpolitiker, Bayernpartei), Angelika Weber, (Vorsitzende des Elternbeirats Ising) – und eben Maria Noichl. „Wer isst von Ihnen wie oft Fleisch – und in Bio-Qualität?“ Nach dieser Frage von Moderatorin Benita Steger an die Podiumsmitglieder wird im darauf folgende Gespräch deutlich: Der Fleischkonsum müsse sich reduzieren und er müsse gesund sowie risikofrei sein. Insbesondere die EU-Politikerin fordert daher eine Neudefinition des Begriffs „Bio“ – nicht nur hinsichtlich der Attribute Regionalität und Saisonalität. Es gebe weiterhin eine heftige Debatte darüber, wie „rein“ Bio sein müsse, um als solches gekennzeichnet zu werden. Durch die Kleinstrukturierung der deutschen Landschaft, dem Nebeneinander von konventioneller und biologischer Landwirtschaft „können wir nicht erwarten, dass Bioproduktion chemisch rein sei.“ Vielmehr heiße Bio doch, „das Beste aus den Umständen zu machen, sonst geht Bio verloren.“ Auch das Verlangen nach billigen Lebensmitteln wird kritisch gesehen: Die konventionelle Landwirtschaft, die wegen geringerer Auflagen günstiger produzieren kann, hinterlasse im Vergleich zur Bio-Landwirtschaft einen deutlich größeren ökologischen Fußabdruck. „Der ist aber nicht im Schnäppchen-Preis enthalten“, ergänzt Noichl hier.

Wallner appelliert in diesem Zusammenhang an die Konsumenten, die Eigenverantwortung übernehmen müssen. Gleichzeitig aber sei die Politik am Zug: Kleine Lebensmittelbetriebe könnten nicht mit Discountern und Supermärkten konkurrieren – und damit verschwänden sie und mit ihnen Lebensmittel und Fleisch, deren Herstellung und Ursprung für jeden ohne Aufwand nachvollziehbar sei. Mit dem „Stichwort 'Fridays for Future' oder 'Rettet die Bienen'“ nimmt die Podiumsdiskussion weiter an Fahrt auf. Maria Noichl erinnern die demonstrierenden Schüler an ihre eigene Jugendzeit, damals in den 80ern mit „Petting statt Pershing“. Sie empfinde das als Rückenwind, „dass die Jugend so unterwegs ist“, und fordert: „Die Umwelt muss mehr wiegen!“ Gleichermaßen hofft sie aber auch darauf, dass die jungen Menschen ihre Forderungen in ihren eigenen Alltag einbringen und dort umsetzen. „Die Jugend ist eindeutig, klar und massiv“, ergänzt hierzu Gisela Sengl und führt dann die beiden Themen Klimawandel und Artenschutz zusammen, als sie ausführt: „Hoher Fleischkonsum ist klimarelevant.“ Die Landtagsabgeordnete der Grünen freue sich, dass die Themen Umwelt und Tierschutz bei der Europawahl deutliche Themen gewesen seien, denn „alle Wissenschaftler bestätigen, dass es den Artenschwund gibt“. „Wir sind Getriebene im System!“ Als im zweiten Teil der Podiumsdiskussion direkt Fragen an die Podiumsgäste gestellt werden können, meldet sich auch das Ehepaar Wiesholler aus Chieming zu Wort und schildert die Zwänge für heimische Bauern, mit ihren lokalen Bioprodukten gegen weltweite Importe, zum Beispiele „Bio-Himbeeren aus Chile“ bestehen zu können. „Was will die Politik gegen diesen unsinnigen globalisierten Bio-Handel unternehmen?“, fragt Johann Wiesholler. Der Staat müsse dem Gemeinwohl verpflichtet sein. „Bio-Essen in öffentlichen Mensen muss vom Staat gefördert werden“, fordert die Grüne Sengl, „gerade weil wegen des erfolgreichen Volksbegehren Artenvielfalt auf lange Sicht mindestens 30 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet werden sollen.“ Damit richte sich dieser Appell auch ans Isinger Gymnasium selbst und an seine Mensa für die Schüler des Internats und der Nachmittagsbetreuung. Schulleiter Wolfgang Brand stellt fest: „Wir haben schon umgestellt. Inzwischen sind zwei Essen pro Woche fleischlos und die Vegetarier unter den Schülern essen natürlich jeden Tag fleischlos. Brand fasst am Ende zusammen, die Podiumsdiskussion habe mit Globalisierung, Klimawandel und Kapitalismuskritik einige große aktuelle Themen gestreift. Er selbst finde die politisch aktive Jugend, also seine politisch aktiven Schülerinnen und Schülern, gut. „Ich freue mich als Lehrer, wenn es für uns Erwachsene unangenehm wird!“

Text: Walter Heil, Christine Linner

Fotos: Walter Heil

 

Programmier-Workshop mit Heidenhain 

am Mittwoch, den 3. Juli besuchten, wir die Klasse 9b unserer Schule, die Firma Heidenhain in Traunreut. Dort stellten wir unsere selbst erstellten Computer-Programme vor. Dabei unterstützten uns, wie bereits tags zuvor, zwei studentische Hilfskräfte der Initiative-Junge-Forscher e.V. In unseren kleinen Software-Projekten ging es darum, Menschen bei der Physiotherapie zu helfen. Unsere Empfangsdame morgens bei Heidenhain hieß Alena Barth, und sie führte uns durch das Firmenareal zu den entsprechenden Räumlichkeiten. Michael Stocker begrüßte uns und stellte die Firma Heidenhain vor. Nach einer kurzen Pause hatten wir Gelegenheit, weiter an unseren Lösungen zu arbeiten. Die Ergebnisse wurden von Herrn Stocker begutachtet. Er spornte die Schüler an, die Übungen, die der Rehabilitation dienen sollten, selbst vorzumachen. Dies strengte manchen sehr an – was für alle aber sehr lustig war, wie man auf dem Foto sehen kann. Herr Markus Büchele stellte in seinem Fachvortrag zur Informatik eine Software vor, welche aus Worten den entsprechenden Morse-Code generierte. Zwar durften wir das „Dit“ und „Dah“ auch langer Worte anhören. Bei „Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch“, dem längsten Ortsnamen der Welt, verzichteten wir aus Zeitgründen darauf, den Morsecode abzuspielen. Nach dem sehr leckeren und üppigen Mittagessen im Betriebsrestaurant wurden wir durch die Produktionshallen geführt. Besonders beeindruckend waren die selbstfahrenden Roboterfahrzeuge, welche in den Fluren unterwegs sind. Dr. Florian Schindler erklärte Produktionsbedingungen, die in Reinräumen weltweit herrschen müssen, um in der Chip- und Platinenfertigung reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Nachdem Herr Stocker die Möglichkeiten von studentischen Förderprogrammen der Firma Heidenhain vorgestellt hatte, begleitete uns Frau Barth zurück zum Besucherausgang. Wir verabschiedeten uns und freuten uns darüber, dass wir so viel Neues kennenlernen und erfahren durften. 

Text: Norbert Prebeck

Fotos: Norbert Prebeck

 

Erste Eindrücke von der Verabschiedungsfeier unseres Schulleiters Wolfgang Brand

Fotos: Catrin Brandl

 

Erste Eindrücke von den Bundesjugendspielen

Fotos: Walter Heil