Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

Sie haben am 1. Dezember über Ihre Kinder die ersten Mitteilungen aus Schule und Internat (MSI) erhalten. Diese enthalten alle bis Ende November schriftlich und mündlich erzielten Leistungen der Schülerinnen und Schüler und Informationen zu Mitarbeit bzw. Verhalten. Diese Mitteilungen sollen für Sie und die Schüler eine erste Orientierung in diesem Schuljahr und eine fundierte Grundlage für Ihre Gespräche beim Lehrersprechtag sein.

Der 1. allgemeine Lehrersprechtag findet am Donnerstag, 14.12.2017, von 17.00-19.30 Uhr statt.

Am Freitag, 15.12.2017, bieten wir einen weiteren Sprechtag an, und zwar von 12.05-13.30 Uhr. An diesem Tag endet der Unterricht für die 5. bis 10. Klassen um 12.05 Uhr.

In Absprache mit dem Elternbeirat erfolgt die Anmeldung über Ihr Kind bei der betreffenden Lehrkraft. Das Formblatt für diese Anmeldung haben Sie schon über ESIS erhalten. Wenn Sie ESIS noch nicht nutzen,  können Sie das Anmeldeformblatt unter www.lshi.de -> infonet -> downloads -> Formulare herunterladen oder im Sekretariat von Ihrem Kind abholen lassen. Sie kreuzen den entsprechenden Tag an und tragen die Namen der Lehrkräfte ein, die Sie sprechen möchten. Ihr Kind holt sich mit disem Anmeldeblatt bei den Lehrern einen Termin und gibt Ihnen die Liste dann wieder zurück. Ein Übersichtsplan, dem Sie entnehmen können, welcher Lehrer in welchem Zimmer zu sprechen ist, wird an den Sprechtagen ausgehängt.

Am Mittwoch, den 29.11.2017 fand unser alljährlicher Adventsmarkt statt. Die SMV hat ihn hervorragend organisiert, in den Klassen wurde unter Anleitung der Tutoren und Klassleiter fleißig gearbeitet und gebastelt. Und so konnten Sie in der festlich geschmückten Aula auch heuer wieder aus einem reichen Angebot von Geschenken wählen, sich musikalisch durch Chor und Orchester auf den Advent einstimmen lassen oder aus dem abwechslungsreichen kulinarischen Angebot wählen.
Herzlichen Dank an alle Organisatoren, „Bastler“ und Helfer, die betreuenden Kolleginnen und Kollegen und an Sie, liebe Eltern, dass Sie so zahlreich gekommen sind, eingekauft haben und mit uns den Beginn der Adventszeit gefeiert haben.

Die Weihnachtsferien beginnen heuer entsprechend dem offfiziellen Ferienkalender für Bayern, also am 23.12.2017. Am Freitag,  22.12.2017, endet der Unterricht für alle Klassen um 11.20 Uhr.

Was sich in der kommenden Zeit sonst noch so an unserer Schule tut bzw. welche Termine für Sie, liebe Eltern, wichtig sind, entnehmen Sie bitte dem aktuellen Terminplan.

Nun wünsche ich Ihnen und Euch auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule und des Internats eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches neues Jahr.




W. Brand                                                                                   C. Brandl
OStD, Schulleiter                                                                       OStRin, Internatsleiterin

 



Termine

 

14.12.2017                1. Allgemeiner Lehrersprechtag: 17.00 - 19.30 Uhr
      
                                   Anmeldung über Ihr Kind bei den entsprechenden Lehrkräften,
                                         das Anmeldeblatt kann hier heruntergeladen werden

15.12.2017                1. Allgemeiner Lehrersprechtag: 12.05 - 13.30 Uhr
                                         Anmeldung über Ihr Kind bei den entsprechenden Lehrkräften,
                                         das Anmeldeblatt kann hier heruntergeladen werden

18.12.2017                 Kleinkunstabend "Isinger Türmchen" um 19.00 Uhr

23.12.17-07.01.18     Weihnachtsferien
                                         Abreise am Freitag, 22.12.2017, Unterrichtsende um 11.20 Uhr
                                         Anreise am Sonntag, 07.01.2018, ab 17.00 Uhr

15.01. - 19.01.18      Praktikum der 9. Klassen

26.01. - 28.01.18      3. Pflichtheimfahrt
                                       Das Internat ist an diesem Wochenende geschlossen.
                                       Abreise am Freitag, 26.01.2018, Unterrichtsende um 12.50 Uhr
                                       Anreise am Sonntag, 28.01.2018, ab 17.00 Uhr

 



 

 

Aus dem Schulleben

 

Viva con Agua

„Wo ist denn da die Toilette?“

Unsere SchülerInnen unterstützen die Organisation „Viva con Agua“

„Sechs Kilometer läuft ein Kind in Äthiopien am Morgen, um aus einem Brunnen zehn Liter Wasser für den Tagesbedarf seiner Familie zu holen“, erklärte Stefanie Bilgram unseren staunenden Schülerinnen und Schülern in der Aula des Isinger Gymnasiums. Was sich zunächst nach einer Leichtigkeit anhörte, durften die Kinder dann auch einmal selbst ausprobieren: So trugen einige Fünft- und Sechstklässler einen vollen Wassereimer durch die Aula und gaben zu, dass sie das wohl nicht über so einen weiten Weg hinweg schaffen würden.

„Wo ist denn da die Toilette?“, fragte ein Isinger Schüler, als Stefanie Bilgram und Lena Müller, zwei Ehrenamtliche der Organisation „Viva con Agua St. Pauli“, ein Foto eines Slums in Äthiopien zeigten. So machten die beiden den Schülern klar, wie wichtig es ist, fließendes Wasser und funktionierende Sanitäreinrichtungen zur Verfügung zu haben, und verdeutlichten immer wieder, wie selbstverständlich es für uns Europäer ist, täglich viele hundert Liter Wasser zu verbrauchen, während Schulen in Afrika oft nicht einmal eine einzige Toilette besäßen und Krankenhäuser kein fließend Wasser hätten. „Jeder dritte Mensch auf der Welt“, stellte Lena Müller dar, „hat keine Sanitäranlagen zur Verfügung.“ Sich nie einfach die Hände waschen zu können, das war für die Schüler in Deutschland dagegen unvorstellbar. Deswegen ist es Ziel und Zweck des Vereins, Spendengelder für den Bau von Brunnen und verbesserten Sanitäreinrichtungen zu sammeln. Manch ein älterer Schüler kannte auch schon die Pfandtonnen von Festivals oder Konzerten.

Dieser Vortrag war die erste Veranstaltung der Isinger Schüler-AG „SocialIsing“, die im laufenden Schuljahr verschiedene Veranstaltungen plant, um für die Organisation „Viva con Agua“ Spendengelder zu sammeln. In diesem Zusammenhang bereitet diese Schülergruppe derzeit einen öffentlichen Kleinkunstabend an der Isinger Schule vor, der am Montag, den 18. Dezember um 19.00 Uhr stattfinden wird.

Ein weiteres Anliegen der Schüler-AG ist es aber auch, über Umweltprobleme aufzuklären und das soziale Engagement zu verstärken. Auch aus diesem Grund hatten die beiden Aktivistinnen die Isinger Schüler in ihrem Vortrag über die derzeitige Situation in vielen Ländern der Erde aufgeklärt.

Gebannt lauschen unsere Schüler dem Vortrag über die Wasserarmut in vielen Teilen der Welt
Stafanie Bilgram von der Organisation „Viva con Agua“ interviewt unseren Fünftklässler Tizian Zureig, ob er den Zehn-Liter-Wassereimer sechs Kilometer weit tragen könnte

 

 

Isinger Schüler diskutieren in München über die Folgen der digitalen Welt

Vor kurzem besuchten Schüler der Oberstufe aus Ising den Zündfunk-Netzkongress von Bayern 2 und der Süddeutsche Zeitung, der ein Wochenende lang im Münchner Volkstheater stattfand. Hauptthema war das digitale Zeitalter und die Beeinflussung des Lebens durch moderne Medien – deshalb lautete der Titel des Kongresses in Jugendsprache „WTF - What the F…!“, wobei das F für Fake, Fiction, Feminismus, Freedom und Weiteres stand.

Die Isinger Gymnasiasten erfuhren, begleitet durch die Lehrkräfte Johannes Zenger und Julia Wolfertstetter, die wahre Bedeutung von Fake News und wie man diese zum Beispiel auf Wikipedia von den wahren Fakten unterscheiden kann. Hierzu interviewten die Isinger die Journalistin Miriam Mogge vom Bayerischen Rundfunk, die mit Kollegen den sogenannten FactFox entwickelt hat, ein Tool, das Social-Media-Worker dabei unterstützt, auf falsche Behauptungen mit richtigen Facts schnell antworten zu können.

Einige der Isinger Schüler besuchten einen Vortrag über den Einfluss sozialer Medien auf die Politik und den Wahlkampf oder einen Workshop, in dem es darum ging, welchen Problemen die zwischenmenschliche Empathie im Netz begegnet. Wie verändert das Internet unsere Freundschaften? Die Isinger Schülerinnen Carina Rößler und Gaby Lee durften sich hierzu auch mit dem EU-Abgeordneten Jan Philipp Albrecht unterhalten, der ihnen unter anderem versicherte, dass es trotz technologischen Fortschritts in absehbarer Zeit keine elektronischen Abstimmungen bei Bundestagswahlen geben wird.

Des Weiteren gab es viele Vorträge über die Digitalisierung des Menschen. Wir Menschen könnten schon in ein paar Jahren mit Computern verbunden sein oder sogar einen Chip unter der Haut haben, der uns „trackt“, also alle möglichen Parameter wie Blutdruck und Puls aufzeichnet, und unsere Gene korrigiert, um uns zu perfektionieren. Wie weit würden wir gehen, um ein „Homo Digitalis“ zu werden? Valerie Ederer und Marlene Ott haben sich mit Mads Pankow unterhalten, der ihnen einen Einblick ins Leben der Menschen mit Technologie als Partner verschafft hat. So besitzen Roboter in Zukunft künstliche Intelligenz und können sogar selbstständig kreativ werden, was viele Menschen den Arbeitsplatz kosten könnte.

Einer der bekanntesten Speaker am Kongress war Shahak Shapira, Mitglied der Partei „Die Partei“, der mit seinen Aktionen gegen rassistische und unangemessene Gruppen und Kommentare vorgegangen ist. Er ist auch derjenige, der im Rahmen seiner Partei über 30 geschlossene AfD-Gruppen infiltriert und bloßgestellt hat. Die Isinger Schülerinnen ergatterte noch ein exklusives Gespräch mit ihm und konnte schon Einblicke in seine nächsten Projekte gewinnen.

Text: Regina Stöckl und Sophie Schindler Q12

Die Isinger Schülerinnen Marlene Ott, Valerie Ederer und Regina Stöckl werden von einem Mitglied der deutschen Journalistenschule interviewt
Journalist Mads Pankow (rechts) berichtet den Isinger Schülern Valentin Birner, Valerie Ederer und Marlene Ott vom zukünftigen Leben des Menschen als Homo digitalis

 

 

Unsere 9. Klassen in Edinburgh


Auf in den Flieger und ab nach Edinburgh hieß es für 48 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe unseres Gymnasiums. Gespannt auf den Alltag in einer schottischen Gastfamilie und auf den Sprachunterricht bei Ian, James und Martha, den Lehrern am Center for English Studies, flogen zwei Klassen betreut von drei Lehrkräften am 11. November in die schottische Hauptstadt.

Dort angekommen fuhren die Schüler in den landestypischen Black Cabs zu ihren Gastfamilien, wo dank der mitgebrachten Gastgeschenke schnell das Eis gebrochen wurde. Gleich am ersten Tag tauchten die Schüler beim Besuch des Stirling Castle und dem National Wallace Monument in die schottische Geschichte ein. Aber auch an den anderen Tagen kamen Kunst, Kultur und Politik bei den Ausflügen in Edinburgh nicht zu kurz. Im schottischen Parlament erfuhren die Jugendlichen mehr über die Arbeit der Abgeordneten und die Rolle der Queen in der britischen Politik. Das Scottish National Museum begeisterte Jungen wie Mädchen gleichermaßen durch die vielen spannenden Möglichkeiten, die sich ihnen boten. So fanden sie heraus, wie sich die Mode über die Jahrhunderte entwickelte oder wie ein Gerichtsmediziner ermittelt, wie man Energie am besten verteilt oder wie das berühmte Klon-Schaf Dolly aus nächster Nähe aussieht. Die National Gallery lud hingegen mit den vielen Kunstwerken aus verschiedensten Epochen zum Verweilen und Staunen ein. Bei der Aufgabe, das jeweils für sie schönste Bild zu skizzieren, zeigten die Schüler ihr künstlerisches Talent. Bei bestem Wetter erklommen die Schüler mit ihren Lehrern den "Hausberg" Edinburghs - den Arthur's Seat. Oben angekommen wehte den Schülern der schottische Wind um die Ohren und die Schüler staunten nicht schlecht über den Ausblick auf die Dächer der Stadt und das Meer.

Ebenso wichtig und durchwegs interessant gestaltet war der tägliche Sprachunterricht in kleinen Gruppen. Dort vertieften die Jugendlichen ihre Sprachkenntnisse und wendeten sie im Gespräch mit Muttersprachlern an. Die Schüler sollten zu Beispiel neue Apps, Superhelden und Feiertage erfinden und anhand von kreativ gestaltetem Material ihren Wortschatz erweitern. Am Ende der Woche konnten sie dann stolz das von der Schule ausgestellte Zeugnis in den Händen halten.

Voll bepackt mit Geschenken für die Daheimgebliebenen und voller positiver Eindrücke fiel der Abschied von der liebgewonnenen Gastfamilie sehr schwer und es war allen klar: We'll be back.

 

 

Ising goes Ireland

Acht Tage, sieben Nächte - hinter dieser nüchternen Zeitangabe verstecken sich viele Erlebnisse, viel Gelächter, Spaziergänge, Essen, Zugfahren - und vor allem viel Englisch.

Fast komplett verschlug es die achten Klassen unseres Gymnasiums nach Bray, einer Kleinstadt nahe Dublin. Händchenhaltend -für einige unserer Schüler war es die erste Flugreise - war die erste Hürde bald geschafft und die wirkliche Herausforderung stand bevor - der Einzug in die Gastfamilien. Glücklicherweise gab es von den Schülern nach dem ersten Tag nur Kleinigkeiten zu beklagen. Ganz oben auf der Liste: Es war kalt! Ja, die erste Lektion in Irland war für alle: "The Irish are warm-blooded!" Ein Problem, das aber schnell zu beheben war.

Die Vormittage gestalteten sich für die Schüler wie daheim in Ising: Schule stand auf der Tagesordnung. "Wir sprechen sehr viel", war die einschlägige Bewertung, "das macht schon Spaß!" Diese Freude wurde sicherlich auch dadurch gefördert, dass die Lehrer des PACE Language Institute in Bray auch voll des Lobes angesichts des Engagements und auch des Könnens der Schüler waren.

An den Nachmittagen stand das Erkunden Irlands in allen Facetten im Mittelpunkt: Zu Fuß, im Zug und in den bekannten Doppeldeckerbussen präsentierte sich Dublin als eindrucksvolle Stadt, die mit dem Trinity College, dem Book of Kells, den verschiedenen Museen, dem Dublin Castle - und mit den Einkaufsstraßen -  sichtlich überzeugte. Die Umgebung Brays wurde beim Cliff-Walk nach Greystones kennengelernt und der Blick auf das rauschende Meer entschuldigte sicherlich jede kühlere Windböe. Im liebevoll angelegten Powerscourt Garden konnten im Hintergrund auch die schönen, wenn auch für Alpenfans nicht ganz überzeugende Berge Irlands betrachtet werden. Auf den Brayhead, dem Hausberg Brays, ließen die Schüler uns Lehrer allerdings doch alleine wandern... Ein wahres Highlight für alle war der Tanzabend. "Riverdance" hatten die Schüler schon in der Sprachenschule kennengelernt, jetzt galt es, die ersten Schritte in diese Richtung beim "Kylie -Abend" zu machen. Nicht lange dauerte es, bis unsere Achtklässler zu irischer Musik und dem "In, two, three, back, two, three aaaaaaaand: swing!" der Tanzlehrerin ihre Füße bewegten und versuchten, sich alle Schritte und den Rhythmus zu merken.

Mit diesem fröhlichen letzten gemeinsamen Abend galt es schon auch bald wieder, sich zu verabschieden, was vielen richtig schwer fiel: Die Iren sind eben nicht nur warm-blooded, sondern eben auch warm-hearted!

 

 

„Luiserl, du mogst di umbringa?“

Das Münchner Schauspielensemble „Südsehen“ zeigt in Ising Schillers „Kabale und Liebe“

„Der Herzog kann Ihnen den Mund mit Gold vollstopfen!“ Ferdinand, der Sohn des Präsidenten am Hof des Herzogs, schreit Lady Milford, die Mätresse des Herzogs an. In der Epoche „Sturm und Drang“ und Schillers Tragödie „Kabale und Liebe“ geht es heftig zu. Der Adelige Ferdinand liebt die Bürgerliche Luise Miller. Das darf nicht sein. Er muss auf Befehl seines Vaters die Mätresse des Herzogs heiraten. Das will er nicht. Deshalb spinnt Haussekretär Wurm eine Kabale, also eine Intrige, die die Musikantentochter Luise für Ferdinand unmöglich machen soll. Am Ende sterben beide, der Adelige und die Bürgerliche.

Die Isinger Oberstufenschüler sehen, wie das Münchner Schauspielensemble „Südsehen“ dieses über 200 Jahre alte Stück Schillers in zwei Bereichen für die heutige Zeit übersetzt. Zum einen symbolisiert das Bühnenbild, eine Pyramide aus Balken und Papier, die hierarchische Gesellschaftsordnung im Absolutismus. Zum anderen sprechen die Schauspieler unterschiedlich: Zu den rangniederen Menschen immer Dialekt, zu den ranghöheren Personen immer Hochdeutsch oder höfisches Französisch.

Für Zehntklässler steht „Kabale und Liebe“ sowieso auf dem Lehrplan, und die Elft- und Zwölftklässler wiederholen hierbei die Epoche „Sturm und Drang“ und haben die Gelegenheit ihr Wissen aufzufrischen.

 

 

Santa Claus is coming to Ising

Weihnachtsbasar am Gymnasium Ising

 

"Santa Claus is coming to town" - mit diesem schwungvollen amerikanischen Weihnachtslied begrüßte unser Isinger Schulchor die vielen Gäste, die sich trotz des Regens auf dem alljährlichen Adventsbasar am Gymnasium Ising tummelten. Zwar fand sich hier  "nur" der traditionelle Nikolaus ein und lauschte den großen und kleinen Wünschen der Kinder, aber dieser war sicherlich einer der vielen Höhepunkte an diesem Abend. Den ganzen Vormittag über hatten die Isinger Schüler eifrig gebastelt und dekoriert: Kerzengestecke und Vogelhäuschen, Duftkissen und Holzsterne, selbstgenähte Handytaschen und Christbaumanhänger - für alle Eltern, Freunde, ehemalige Schüler und Kollegen des Gymnasiums war etwas dabei. Die Oberstufenschüler versteigerten wieder ihre bunt verzierten Lebkuchenhäuser, brutzelten Bratwürste und  verführten die Besucher des Weihnachtsmarkts mit frischen Waffeln zu einem Haferl Punsch. Ein Teil des Erlöses dieser Verlockungen wird in diesem Jahr an UNICEF gespendet werden.

Während die Aula mit Tannenbäumen, Lichterketten und Kunstschnee zum vorweihnachtlichen Shopping einlud, zeigten auf einer Bühne nebenan die Gymnasiasten ihre vielen Talente. Ihre Musikalität stellten Schulorchester und Chöre unter Beweis, einer unserer Fünftklässler  verzauberte die Zuhörer allein mit seiner Querflöte. Zwei Mädchen der siebten Jahrgangsstufe unterhielten mit einem perfekt einstudierten "Shuffle" und die Theaterklasse präsentierte ein selbst geschriebenes Stück, das nicht passender für die anstehende staade Zeit sein könnte: Im Mittelpunkt stand der Wunschzettel, der sich im Laufe des Theaterstücks stark wandelte, sodass am Ende das Miteinander im Vordergrund stand. Unter großem Gelächter trug am späteren Abend der Isinger Nikolaus ein Weihnachtsgedicht vor und las den Lehrern und Erziehern des Gymnasiums mit einem Augenzwinkern die Leviten. Gediegener aber nicht minder interessant ging es im Blauen Salon des Gymnasiums zu. Dort konnten alle Besucher die Ausstellung der Arbeiten des W-Seminars Kunst zum Thema "Ideen entwickeln, darstellen und realisieren " bestaunen. Neben verschiedenen Filmen zeigte eine Schülerin die Erfindung eines neuen Comics - von der Ideensuche über die Konzeption bis hin zum fertig gezeichneten Produkt.

Zu den Klängen des Bläserensembles aus Schülern und Lehrern verabschiedeten sich die Gäste des festlichen und fröhlichen Weihnachtsbasars  in Ising - und mussten nicht in den Regen, sondern stapften durch Schnee nach Hause.

Die Fünftklässler bastelten am Vormittag eifrig ihren Christbaumschmuck
Auch das Tagesheim hatte heuer wieder einen Stand beim Weihnachtsbasar
Anton Wallner, Hieronymus Stockinger, Roland Kaschke und Leonie Peteranderl begeisterten mit gefühlvollen Weisen mit Trompete, Posaunen und Tuba
Die Oberstufenschüler Luca Thum und Owen Okunzuwa präsentierten die selbstgebackenen Lebkuchenhäuser
Die Oberstufenschüler Luca Thum und Owen Okunzuwa präsentierten die selbstgebackenen Lebkuchenhäuser
Die Theaterklasse zeigte ein selbst geschriebenes Theaterstück mit weihnachtlicher Botschaft