Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

das Abitur ist abgeschlossen. Wir gratulieren unseren 39 Abiturientinnen und Abiturienten ganz herzlich zum bestandenen Abitur und wünschen ihnen alles Gute für ihre Zukunft. Die Tatsache, dass neun von ihnen einen Abiturdurchschnitt mit einer Eins vor dem Komma geschafft haben - eine Schüler hat sgar 1,0 erreicht - freut uns sehr und macht uns auch ein bißchen stolz. All dies haben wir bei der Abiturfeier auch entsprechend gefeiert.

Jetztbleiben nur noch wenige Wochen, die aber alle prall gefüllt sind. Die letzte Runde der schriftlichen Leistungsnachweise ist in vollem Gange und für den ein oder anderen noch von großer Bedeutung. Es stehen verschiedene Fahrten und Sportwettkämpfe an, unsere SMV veranstaltet den traditionellen Schlossball und unser Sommerfest am 26. Juli ist wie jedes Jahr der Höhepunkt am Schuljahresende.

 

Worauf wir noch einmal hinweisen möchten:

Anträge auf Beurlaubung bzw. Unterrichtsbefreiung

Anträge diesbezüglich können nur aus wichtigen Gründen (Urlaubsreisen fallen nicht darunter) und nur von Erziehungsberechtigten gestellt werden. Entsprechende Schreiben von Sportvereinen, Kirchen oder auch Verwandten (z.B. Großeltern) reichen alleine nicht aus, können aber als Anlagen eingereicht werden.
Bitte denken Sie daran, den Antrag rechtzeitig zu stellen, damit die Schule auch reagieren kann und nicht letztlich vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Ich weise darauf hin, dass die Entscheidungsbefugnis bei der Schulleitung liegt. Ein Antrag auf Befreiung gilt als genehmigt, wenn Sie von uns keine anders lautende Mitteilung erhalten. Der Klassenleiter wird von uns informiert. Für Anträge auf Schulbefreiung wegen eines Arztbesuchs gilt das gleiche Verfahren.

 

Was sich in der kommenden Zeit sonst noch so an unserer Schule tut bzw. welche Termine für Sie, liebe Eltern, wichtig sind, entnehmen Sie bitte dem aktuellen Terminplan.

 

 

Mit freundlichen Grüßen


W. Brand                                                                                   C. Brandl
OStD, Schulleiter                                                                       StRin, Internatsleiterin

 



Termine

 

24.07.2017                       Wandertag

25.07.2017                       Sozialer Tag

26.07.2017                       Sommerfest

27.07.2017                       Spielefest "Wie fit ist Ising?"

28.07.2017                       Letzter Schultag, Ausgabe der Jahreszeugnisse und Zeugnisse über den Ausbildungsabschnitt 11/2
                                         Abreise um ca. 10.15 Uhr in die Sommerferien

12.09.2017                       Unterrichtsbeginn des Schuljahres 2017/18

 

 

 

 

 

 

Aus dem Schulleben

 

Ehrung der Besten Abiturienten bei Landrat Siefried Walch

 

 


Besondere Glückwünsche gingen dabei an die Absolventin Miriam Mayer mit ihrem traumhaften Schnitt von 1,0, an Johanna Mayer, Luis Sailer und Siegfried Holzer, die alle drei mit einem hervorragenden Schnitt das Gymnasium Ising verlassen.

 

 

Schulleiter Wolfgang Brand, Miriam Mayer, Johanna Mayer, Luis Sailer, Siegfried Holzer, Landrat Siegfried Walch (von links)

 

 

Weitere Bilder von der Abiturfeier



Alea iacta est– auch für Isinger Schüler

 

Im Rahmen des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen nahmen in diesem Schuljahr erstmals auch drei Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe teil. Dabei mussten sie sich im Fach Latein in der zweiten Runde der Konkurrenz  aus ganz Bayern stellen. Die Schwierigkeit der zu bearbeitenden Aufgaben ging deutlich über das im Unterricht gewohnte Maß hinaus, weshalb die Teilnahme besondere Anerkennung verdient.

Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto „Rom und Griechenland“.  In der Kategorie SOLO mussten dabei in den Bereichen Übersetzung, Kulturwissen und erstmals auch Hörverstehen zahlreiche knifflige Aufgaben bewältigt werden. Nach drei Stunden waren schließlich die Würfel gefallen: Auch wenn es leider nicht ganz für die Teilnahme am bundesweiten Sprachenfest in Dresden reichte, wurden den Schülerinnen Ophelia Rudolph, Benita Steger und Polina Terenteva als Dank für ihr zusätzliches Engagement feierlich ihre Urkunden überreicht.

 



Always on?!

Vortrag und Workshop zur Medienprävention am Isinger Gymnasium

Unter dem Motto „Be smart – phone smart“ beleuchtete Diplomsozialpädagoge Martin Seidl bei seinem Vortrag vor Isinger Schülereltern Gefahren im Umgang mit internetfähigen Medienträgern. Er zeigte dabei auch Lösungsansätze auf, die Eltern und Kinder gleichermaßen bei der sinnvollen Mediennutzung unterstützen können.

Jeden Tag blickt der Mensch rund 80 Mal auf sein Smartphone, nutzt es als Wecker, Wörterbuch, Navigationsgerät und vieles mehr. Auch Kinder verfügen oft bereits im Alter von unter 11 Jahren über ein Handy, welches zwar viele Vorteile bietet, allerdings schnell in eine Abhängigkeit führen kann. Zu nennen sind demnach gesundheitliche Gefahren wie Haltungsschäden oder Sprachentwicklungsstörungen, welche laut verschiedener Studien in direktem Zusammenhang mit der Nutzungsdauer digitaler Medien stehen. "Always on?!" ist hierbei die Leitfrage, mit der sich User auseinandersetzen müssen. Jugendliche und junge Erwachsene verbringen täglich etwa vier bis zehn Stunden vor einem Bildschirm, haben Entzugserscheinungen, sind gedanklich eingenommen und leiden unter Interessensverlust. Das Handy wird immer mehr zu einem Mittel, um schnell Bestätigung und Anerkennung zu erlangen, die Langeweile zu bekämpfen oder den Alltag zu bewältigen. Vor allem in Familien ist eine gute Beziehungsarbeit vonnöten, um Medienkompetenz zu entwickeln. Eltern haben eine Vorbildfunktion und könnten beispielsweise medienfreie Tage einführen oder ein passwortgeschütztes Surfen ermöglichen. Für einzelne Eltern gibt es die Möglichkeit, sich in Zusammenarbeit mit der Rosenheimprävention coachen zu lassen.  Denkbar ist es ferner, im alltäglichen Zusammenleben einen Mediennutzungsvertrag mit den Kindern zu unterzeichnen, welcher helfen soll, Kinder zu fordern und zu fördern. Einen ähnlichen Vertrag hat Martin Seidl mit den Fünftklässlern aus Ising geschlossen. Im Zuge eines Workshops überlegten sich die sichtbar aufgerüttelten Kinder, wo ihre Schwachstelle bei der Internetnutzung liegt. "Dann wird halt jetzt weniger gezockt!", meint da ein Unterstufler ganz zuversichtlich.