Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,



in den Klassenelternabenden am 13. Oktober 2016 wurden für die 6. und 7. Klassen die Klassenelternsprecher gewählt, deren Namen  Sie hier abrufen können. Wir danken allen Klassenelternsprechern ganz herzlich, dass sie dieses Amt übernommen haben.

Nach dem Ende der Herbstferien beginnt in vielen Klassen die Zeit der Schulaufgaben. Sie als Eltern werden am Ende des Monats über alle bis dahin erzielten Leistungen Ihrer Kinder im Rahmen der ersten Mitteilungen aus Schule und Internat (MSI) informiert; die MSI werden am 2. Dezember 2016 an die Schüler ausgegeben.

Noch im November, rechtzeitig vor dem ersten Adventssonntag, findet am Dienstag, den 22.11.2016 ab 17:00 Uhr unser alljährlicher Weihnachtsbasar statt, zu dem wir schon jetzt sehr herzlich einladen. In den Klassen und in der SMV wird eifrig vorbereitet, gearbeitet und gebastelt, damit dieser Nachmittag wieder so schön und stimmungsvoll wird wie in den letzten Jahren. Wir danken schon jetzt allen Beteiligten für ihr Engagement.


Auf Folgendes wollen wir noch hinweisen:

Sprechstunden der Lehrkräfte
Über ESIS bzw. als Ausdruck haben Sie eine Übersicht über die Sprechstunden unserer Lehrkräfte erhalten. Wir bitten Sie, vor einem Besuch der Sprechstunde diese Liste einzusehen und mit der Lehrkraft z.B. über einen Eintrag im Hausaufgabenheft Kontakt aufzunehmen, da es durch Änderungen im Stundenplan auch kurzfristig zu Verschiebungen der Sprechzeiten kommen kann. Eine Voranmeldung durch Ihr Kind ist grundsätzlich empfehlenswert. Anmeldungen über das Sekretariat sind leider nicht möglich. Klären Sie den Termin am besten schriftlich über Ihr Kind mit der Lehrkraft ab.

Buß- und Bettag
Der Buß- und Bettag am Mittwoch, den 16.11.2016, ist unterrichtsfrei.

Geänderter Beginn der Weihnachtferien
Wir weisen nochmals auf den veränderte Ferienbeginn der Weihnachtsferien hin: Die Weihnachtsferien beginnen – anders als in den offiziellen Ferienkalendern ausgewiesen – an unserem Gymnasium bereits am Freitag, 23. Dezember 2016.
Am Donnerstag, 22. Dezember 2016 endet der Unterricht nach Kurzstundenplan bereits um 11.20 Uhr.
Der nachzuholende Unterricht findet am Samstag, 01.04.2017 statt.

Was sich in der kommenden Zeit sonst noch so an unserer Schule tut bzw. welche Termine für Sie, liebe Eltern, wichtig sind, entnehmen Sie bitte dem aktuellen Terminplan.


W. Brand                                                                                   C. Brandl
OStD, Schulleiter                                                                       StRin, Internatsleiterin

 



Termine


29.10.-06.11.2016              Herbstferien

                                                    Abreise am Freitag, 28.10.2016, Unterrichtsende um 12.50 Uhr

                                                    Anreise am Sonntag, 06.11.2016, ab 17.00 Uhr

 

08.11.2016                           Letzter Termin zur Abgabe der Seminararbeit

 

16.11.2016                           Buß- und Bettag, unterrichtsfrei!

22.11.2016                           Christkindlmarkt von 17.00 bis 20.00 Uhr

                                              Oberstufeninformation für die Eltern der 10. Jahrgangsstufe um 19.00 Uhr

25.11.-27.11.2016                2. Pflichtheimfahrt  

                                                      Das Internat ist an diesem Wochenende geschlossen
                                                      Abreise am Freitag, 25.11.2016, Unterrichtsende um 12.50 Uhr                                        
                                                      Anreise am Sonntag, 27.11.2016, ab 17.00 Uhr    


02.12.2016                          1. Information über das Notenbild (MSI)


05.12.-09.12.2016              Skilager Wagrain
für die 6. und 7. Jahrgangsstufen

 

 


                                   

Aus dem Schulleben


Shopping für’s Klima

Der „Klimaladen“ macht Halt im Gymnasium Ising

 

„Was hat mein Konsum mit dem Klima zu tun?“ Dieser Frage stellten sich die Schüler unseres Gymnasiums in der Woche vom 16. bis 21. Oktober. Unter der Anleitung der Referentin Martina Mitterer, die das EuRegio-Projekt „Klimaladen“ an den Schulen leitet,  setzten sich die Schüler mit ihrem eigenen Einkaufsverhalten bei Lebensmitteln, Mode oder Schreibwaren auseinander.

Zuerst erklärten sich die beteiligten Klassen gegenseitig,  was man unter dem Begriff „Klima“ überhaupt versteht und wie es durch Klimagase auf unterschiedlichen Wegen beeinflusst und verändert wird. Und dann gingen unsere Unterstufenschüler zum Shoppen: verpackte oder frische Waren, bio oder konventionell, regional oder mit weitem Transportweg, saisonal oder nicht, Fastfood oder Slowfood – es gibt viel Auswahl in unseren Supermärkten – und so auch im Klimaladen. Alle Produkte sind mit dem Ampelsystem versehen und bei der anschließenden Auswertung zeigt sich, dass die Gymnasiasten alle unterschiedlich einkaufen. „Wir haben neun rote Produkte und 21 grüne“, stellen die einen stolz fest, andere haben über 40 rote und damit klimaunfreundliche Produkte in ihrem Warenkorb. „Das waren die Tiefkühlpizza und die Erdbeeren im Winter“, wird dann auch kleinlaut festgestellt. „Wir geben hier die Initialzündung“, erklärt Martina Mitterer. „ Wir hoffen, dass sich jeder Schüler zumindest eine Kleinigkeit bewusst macht und diese in seinem Leben ändert!“ Insbesondere beim Thema Handy sind die Schüler hellhörig geworden. „Das ist ja brutal, dass wir unseren Spaß mit unseren Handys haben, und da, wo sie hergestellt werden, sterben Menschen deswegen!“, so der Fünftklässler Felix Obermaier. Die Ideen zur Veränderung sind vielfältig und motiviert, sich dem Klimaschutz verantwortungsbewusst zu widmen,  verließen die Schüler den Klimaladen – sehr zum Stolz unserer Biologielehrerin Frau Dagmar Poll, die den „Klimaladen“ im Sinne einer nachhaltigen Umweltbildung immer wieder nach Ising holt. Dieses Projekt des Landratsamts Traunstein, des Regionalverbands Salzburger Seenland sowie des Landratsamts Berchtesgaden wurde bereits im Oktober 2015 mit dem höchsten deutschen kommunalen Klimaschutzpreis ausgezeichnet.

Referentin Martina Mitterer erklärt die Bedeutung von „Veredelungsverlusten“ bei der Produktion
Fünftklässler erkennen die unterschiedlich weiten Transportwege von Erdbeeren
Fünftklässler lernen die verschiedenen Prüfsiegel bei Kleidung kennen

 

Isinger Schüler beim Zündfunk-Netzkongress

 

Am 14. und 15. Oktober fand im Münchner Volkstheater der vierte Netzkongress des Bayern2-Szenemagazins Zündfunk statt. In Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung bewerkstelligte das Kulturradio des BR dort zahlreiche Vorträge, Diskussionen und Workshops, die von vielen hoch­karätigen Speakern aus aller Welt geleitet wurden. Mit dabei waren auch neun Schüler des Gymnasiums LSH Schloss Ising in Begleitung ihrer Lehr­kräfte Julia Wolfertstetter und Johannes Zenger. Schüler wie Lehrer erhofften sich unter dem Motto mind the gap mehr zu erfahren über die digitale Welt und konnten an den zwei intensiven Tagen ihren Horizont nicht nur im Hinblick auf das Internet erweitern, sondern auch auf den Gebieten der sozialen Gerechtigkeit sowie der politischen und angewandten Ethik.

Gleich zu Beginn folgten sie mit großem Interesse der Eröffnungsrede des ehemaligen Sprechers der Bundesregierung und jetzigen BR-Intendanten Ulrich Wilhelm, der die gesellschaftlichen Herausforderungen der Digitali­sierung thematisierte. Überrascht wurden die Oberstufenschüler durch die deutlichen Worte, die der nachfolgende Sprecher bezüglich der Gefahren der Welt des Silicon Valley fand. Evgeny Morozov (Autor der Bücher „The Net Delusion” und „To Save Everything”), forderte in seiner aufrüttelnden Rede alle Zuschauer und Mithörer dazu auf, nicht weiter hemmungslos ihre Daten an Google und Co zu verschenken und über die Folgen einer Wirtschaft nachzudenken, die allein den Versicherungen, Banken und Immobilienmaklern in die Hände spielt.
Danach besuchten die Schüler mit ihren Lehrern Vorträge über die Teilnahme am Leben Behinderter im Netz, über Lösungsvorschläge für das Problem der Lebensmittelverschwendung in Deutschland und erhielten detaillierte Einblicke in die Ermittlungen rund um die Panama Papers durch die investigativen Journalisten Frederik Obermaier und Vanessa Wormer (beide SZ).

Der Samstag begann mit Beiträgen zu Web-Communities, Familienchats auf Whatsapp und zu den Möglichkeiten, die Virtual Reality und Robotik heute bieten. Kritisch beleuchtet wurde der Begriff der Lügenpresse und wie Parteien das Internet nutzen, um Wähler zu generieren. Anna-Mareike Krause von der Online-Redaktion der Tagesschau berichtete vom Umgang mit Hass und Rassismus in Kommentaren zu Zeitungsartikeln und zeigte an einigen schockierenden Beispielen, wie einfach Nachrichten heute verfälscht werden können. Passend dazu sprachen Karolin Schwarz und Lutz Helm von Hoaxmap darüber, wie mit Gerüchten über Geflüchtete im Netz Stimmung gemacht wird. Die Schüler lauschten den Vorträgen gebannt, da sie zu genau den Themen passten, die ihnen im Umgang mit der digitalen Welt täglich begegnen und sie diskutierten danach rege über die Sprecher und die Inhalte der Präsentationen.

Gerade hinsichtlich der W- und P-Seminare boten sich den Jugendlichen noch drei weitere Schmankerl: Die Schülerinnen Anna-Maria Kraftzick und Louisa Dittmar durften im persönlichen Gespräch sowohl Frank Rugullis, den Online-Chef des MDR, als auch die beiden Musikjournalisten und DJs Achim „60“ Bogdahn von Bayern 2 und Mathias „Säm“ Wagner von der Mittelbayerischen Zeitung interviewen. Am Ende rückte dann der US-Wahlkampf in den Mittelpunkt. Schon im Vorlauf des Kongresses konnte ein Telefoninterview mit Hakan Tanriverdi, „unser Mann in New York“, wie die SZ ihren Autor nennt, verabredet werden. Nachdem neben Tanriverdi noch Johannes Kuhn und Matthias Kolb per Skype-Videochat live aus den USA über ihre Eindrücke von Donald Trump und Hilary Clinton berichteten, stand Tanriverdi, bewundernswert unkonventionell, den Schülerinnen Sara El Sehrawy und Heba El Noury am Telefon Rede und Antwort und sprach über das Leben eines jungen Journalisten in der Metropole New York, die Schwierigkeit, stets objektiv zu berichten sowie die Rezeption der Flüchtlingssituation hierzulande.

Alles in allem waren die zwei Tage in München äußerst bereichernd und haben den Schülern wertvolle Informationen über die Welt des Internets, Virtual Reality und das Verhalten im Netz geliefert, welche ihren Blick und ihr Urteilsvermögen über Nachrichten und Kommentare im Netz geschärft und den Beruf des Journalisten nähergebracht haben.

Anna auf B2-Bühne mit Logo
Anna auf B2-Bühne mit Trump-Spruch
Robotik-Beitrag
Hakan Tanriverdi, Johannes Kuhn und Matthias Kolb im Live-Chat
Sara und Heba im Gespräch mit Hakan Tanriverdi
Louisa und Anna-Maria mit Achim 60 Bogdahn und Matthias Säm Wagner
Gespräch mit Frank Rugullis vom MDR



Bericht zur Tutorenschulung

 
Neue Schule, neue Lehrer, neue Klasse – und plötzlich ganz auf sich alleine gestellt. Das erwarten wohl manche der 5. Klässler, wenn sie aufgeregt an ihrem ersten Schultag nach Ising kommen.
Vor ihnen steht ein ganz neuer Lebensabschnitt, sie sind jetzt Gymnasiasten, nicht mehr Grundschüler.
Dafür, dass sich die Neulinge von Anfang an willkommen fühlen und sich gut in der Schule zurechtfinden, ist in Ising ein großer, lustiger Haufen Schüler verantwortlich – das Tutorenteam. Diese Schüler der neunten bis zwölften Klasse stehen den 5.- und 6. Klässlern stets mit Rat und Tat zur Seite und veranstalten jede Menge unterhaltender Aktionen für ihre Schützlinge. Sie organisieren Übernachtungen in der Schule, basteln mit den kleinen Isingern Osternester und Weihnachtsschmuck für den Weihnachtsbazar und manche von ihnen begleiten die 5. Klassen sogar ins Schullandheim nach Wagrain.
Um auf all diese Sachen gut vorbereitet zu sein, findet für die Tutoren jedes Jahr im Oktober eine  ganztägige Schulung statt. Dort frischen nicht nur die sogenannten „Alttutoren“ ihre Kenntnisse auf, es wird auch all denjenigen, die dem Team neu beitreten wollen, die Möglichkeit eröffnet, ihre Fähigkeiten als Tutor unter Beweis zu stellen. Da aufgrund mangelnder Plätze nicht alle Neulinge aufgenommen werden können, haben die schon erfahrenen Tutoren die Aufgabe, sie während der Schulung zu beobachten. Danach wird beurteilt, ob die Schüler verantwortungsbewusst, selbstbewusst und geeignet für den Umgang mit Jüngeren sind. Sodann wird entschieden, wer dem Team der Tutoren neu beitreten darf. An dem Ausbildungstag lernen die Tutoren alles über die große Verantwortung, die sie zu tragen haben, und ihre Pflichten im Umgang mit den Kindern – vom Streitschlichten bis zum kreativen Beschäftigen der Kleinen.
Außerdem werden bei dieser Gelegenheit neue Spiele ausprobiert, die dann bei den Übernachtungen und anderen Aktionen gespielt werden können. Auf diesen Teil der Schulung freuen sich die meisten Tutoren schon im Voraus, denn auch für sie ist es immer wieder sehr lustig, sich miteinander bei Lauf-, Geschicklichkeits-, und Kennenlernspielen auszutoben.
Die Tutorenschulung soll zeigen, dass die Aufgabe als Tutor nicht nur großen Spaß macht, sondern vor allem mit einer großen Verantwortung verbunden ist und oft viel Zeit in Anspruch nimmt. Doch dieser Aufwand lohnt sich. Denn Tutoren spielen eine wichtige Rolle im Schulalltag.

 

Sarah und Nina Benekam

Ein erstes gemeinsames Projekt entsteht: „Hector“
Nach kurzen Absprachen arbeitet jede Gruppe für sich.
Gelungene Kommunikation in einer anderen Form: die „Hector“- Püppchen der verschiedenen Gruppen sind sich sehr ähnlich.
TutorInnen bei Übungen zum erfolgreichen Kommunizieren - mit ...
... und ohne Blickkontakt.